Parkplätze am Stocksberg bereits am Sonntagmorgen restlos belegt
Die Parkplätze am Stocksberg sind am Sonntagmorgen bereits restlos belegt. Am Nachmittag sperrte die Polizei dann auch die Zufahrtsstraßen.

Schönes Winterwetter hat auch heute wieder Ausflügler zum Stocksberg gelockt. Der Rodelhang dort ist zwar nicht überfüllt, aber gut besucht. Restlos belegt dagegen sind die Parkplätze unterhalb des Rodelhügels. Auch im Ort Stocksberg gibt es keine freien Parkplätze mehr.
Die Polizei hat am Sonntagnachmittag – wie im Verkehrskonzept vorgesehen – die Zufahrten zum Stocksberg bei Beilstein gesperrt, um den Verkehr zu regulieren. Schon am Morgen waren alle Parkplätze am beliebten Rodelhang belegt gewesen. Am Nachmittag ab 14.30 Uhr wollte die Polizei verhindern, dass noch mehr Besucher zum Stocksberg kommen, die Beamten mussten aber nicht wegen Abstandsverstößen eingreifen. „Das Verkehrskonzept funktioniert“, hieß es seitens der Heilbronner Polizei.
"Bitte sucht euch einen anderen Ort"
Am Sonntagmorgen, 10 Uhr, teilte die Polizei auf ihrem Twitter-Account mit, dass bereits zahlreiche Rodler und Spaziergänger unterwegs seien. "Bitte sucht Euch heute einen anderen Ort für Euer Schneeabenteuer" heißt es weiter.
Die Polizei Heilbronn erinnert außerdem an die Corona-Verordnung und an die Appelle der Politik, auf Winterausflüge zu verzichten.
Abstandsvorschriften wurden eingehalten
Am Samstag wurden die Abstandsvorschriften am Stocksberg eingehalten. „Wir mussten auf dem Rodelhang nicht einschreiten“, teilte die Polizei mit, die kleinere Verkehrsverstöße ahndete. Gegen 13 Uhr waren alle Parkplätze belegt.
Am Dreikönigstag am Mittwoch hatten Weinsberger Polizei und Beilsteiner Feuerwehr die Zufahrtstraßen zum Stocksberg über die Mittagszeit abgesperrt, damit der Andrang nicht zu groß wird.
Viel los, aber nicht chaotisch
Auch die Schwäbische Alb war das Ziel vieler Ausflügler am Samstag. "Es ist zwar viel los, doch es ist noch nicht chaotisch", sagte ein Sprecher des Polizeipräsidium Reutlingen. Die Parkplätze seien gut gefüllt. Die Notwendigkeit Straßen zu sperren, habe es jedoch noch nicht gegeben.
Da es trotz des Corona-Lockdowns immer wieder zu chaotischen Szenen an den winterlichen Ausflugszielen kam, kündigte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) am Freitag im Landtag ein konsequentes Vorgehen gegen Überfüllung in den Schneeregionen im Land an. Tourismusminister Guido Wolf (CDU) rief die Bürger erneut zum Verzicht auf. Innenminister Thomas Strobl (CDU) sagte, es komme nun auf jeden Einzelnen an und klar sei, "dass wir diesen Leichtsinn nicht tolerieren können".
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