Ihre Meinung ist gefragt: Welche Rolle soll KI an Schulen spielen?
Digitalisierung und Künstliche Intelligenz: Das Interesse an der Diskussion auf dem Bildungscampus ist groß. Eine Anmeldung für "Bildung auf den Punkt" ist noch möglich.

Künstliche Intelligenz (KI) treibt Schulen in der Region Heilbronn um. Gut 100 Teilnehmer wollen zur nächsten Diskussionsreihe im Rahmen der Reihe "Bildung auf den Punkt" kommen, wenn es in Heilbronn heißt: "KI, Codes und Lernplattformen: Was macht die Digitalisierung mit der Schule?" Beginn ist am Donnerstag, 28. September, ab 17 Uhr im Forum des Bildungscampus Heilbronn. Eine Anmeldung ist noch möglich (zur kostenlosen Anmeldung).
Mit KI befassen sich auch die Verantwortlichen in den Bundesländern, das zeigt sich unter anderem an einer Fachtagung in Berlin, die Mitte Oktober in der Landesvertretung Baden-Württemberg stattfinden soll. Gefragt wird nicht, ob KI den Unterricht verändern wird. Thema ist: "Wie verändert KI das Lernen und Lehren in der Schule?" Es geht um Chancen und Risiken, auch die baden-württembergische Kultusministerin Theresa Schopper (Grüne) sowie Staatssekretärin Sandra Boser wollen kommen.
Schulen in der Region setzen bereits Künstliche Intelligenz ein
KI ist in Schulen der Region Heilbronn ein großes Thema. Erste Lehrer setzen Anwendungen ein, viele Schüler sowieso. Bei Aus- und Weiterbildung der Pädagogen spielt KI eine große Rolle. Wir sind auf die Meinung der Leser gespannt: Mitdiskutieren ist erwünscht bei der nächsten Veranstaltung im Rahmen der Reihe "Bildung auf den Punkt", hinter der die Heilbronner Stimme und die Akademie für Innovative Bildung und Management (AIM) stehen. Regelmäßig wollen sie bildungspolitische Themen aufgreifen und darüber mit Lehrern, Schülern und Eltern sprechen.
Das Paul-Distelbarth-Gymnasium in Obersulm gehört zu jenen Bildungsstätten, in denen schon KI eingesetzt wird. "Ich habe bislang überwiegend sehr positive Erfahrungen im Unterricht gemacht", sagt Lehrer Christoph Muhler. "Besonders das Reflektieren des Prozesses zum Ergebnis hin war das, woran man im Unterricht besonders viel Spaß und Mehrwert hatte." Seiner Ansicht nach ist es in Schulen weniger wichtig, "einen Prompt zu formulieren und das Ergebnis zu schreiben" - also Programmen wie Chat-GPT eine Anweisung zu geben. Für Christoph Muhler zählt: "Hier ist tatsächlich der Weg das Ziel: Wie, warum und wann setze ich KI ein? Wo hilft es, und wo tun sich Stolperfallen auf?" Er betont, dass eine gelungene Arbeit mit KI nicht unbedingt zeitsparender sei. Weil Wissenskomplexe kritisch eingebracht werden müssten, sei sie nachhaltiger und problemorientierter.
Diese Experten kommen zu Bildung auf den Punkt
Bei Bildung auf den Punkt bringen Experten ihr Fachwissen ein. Thomas Bornheim ist Geschäftsführer der Programmierschule 42 Heilbronn. Aus dem Kultusministerium kommt Staatssekretärin Sandra Boser. Außerdem ist Fabian Karg dabei, er ist stellvertretender Direktor des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg.
Das Kultusministerium bezeichnet KI als eine "Herausforderung für die Schule". Für Stuttgart steht fest: Die Schule habe die Aufgabe, KI aktiv im Unterricht aufzunehmen. Schülerinnen und Schüler müssen lernen, wie die Technik und die Algorithmen dahinter funktionieren und welche Chancen aber auch Risiken damit verbunden sind.
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