Bürgermeisterwahl in Löwenstein: Das ist der zweite Kandidat
Zwei Interessenten wollen bei der Wahl in Löwenstein am Sonntag, 3. Mai, antreten. Bewerbungsschluss ist Anfang April. Das sind die bisherigen Bewerber.
Ein neuer Bürgermeister wird am Sonntag, 3. Mai, in Löwenstein gewählt, nachdem Amtsinhaber Eberhard Birk auf eigenen Wunsch in den Ruhestand versetzt wurde. Seit Ende Februar läuft die offizielle Bewerbungsfrist. Sie endet am Dienstag, 7. April, um 18 Uhr.
Bürgermeisterwahl in Löwenstein: Harald Koppenhöfer setzt auf Erfahrung im Rathaus
Unmittelbar nach Beginn der Frist hat Harald Koppenhöfer seine Bewerbungsunterlagen abgeben, wie er auf Stimme-Nachfrage bestätigt. Der Bürgermeisterstellvertreter hatte früh angekündigt, dass er für das Amt kandidieren wolle. Im Rathaus führt er seit Oktober 2025 die Amtsgeschäfte stellvertretend für den erkrankten Birk.
Der Weinbautechniker ist Chef des gleichnamigen Löwensteiner Weinguts. Seit 1999 ist er Mitglied des Gemeinderats und seit 2019 Bürgermeister-Stellvertreter. Darüber hinaus engagiert sich der gebürtige Löwensteiner unter anderem in der Feuerwehr und ist im Posaunenchor aktiv. Im Wahlkampf lädt Koppenhöfer etwa zu Bürgergesprächen.

Gegenkandidat Frank Menzel bringt Verwaltungserfahrung und konkrete Ziele für Löwenstein mit
Nun gibt es einen Gegenbewerber: Frank Menzel ist in Löwenstein aufgewachsen, wohnt im Teilort Hirrweiler und ist unter anderem Mitglied im Verein Dorfgemeinschaft Hirrweiler. Der 49-Jährige machte eine Ausbildung zum Landmaschinenmechaniker und später zum Verwaltungsfachangestellten. Acht Jahre war Menzel nach eigenen Angaben stellvertretender Leiter des Ordnungsamts der Stadt Garching in Bayern sowie im Straßenverkehrsamt des Landratsamts München. Menzel arbeitet im Ordnungswesen und in der Straßenverkehrsbehörde der Stadt Tamm.

Zu seinen Zielen für Löwenstein, schreibt Menzel auf seiner Webseite, gehört die Stärkung des Rathauspersonals, mehr Angebote für Jugendliche, die Stärkung des Tourismus oder die Verbesserung der städtischen Infrastrukturen. Außerdem möchte er Bürgerforen in den Teilorten einrichten. Im Wahlkampf möchte Menzel bei Ortsbegehungen mit den Bürgern ins Gespräch kommen.
Die Bewerbungen müssen nach Fristende auf ihre Zulassung geprüft werden. Gibt es mehr als eine zugelassene Bewerbung, richtet die Stadt eine öffentliche Kandidatenvorstellung aus. Diese soll am Mittwoch, 15. April, um 19 Uhr in der Alten Kelter stattfinden.
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