Rathaus-Ärger: Löwensteins Bürgermeister muss handeln und Führung zeigen
Löwensteins Bürgermeister steht massiv in der Kritik: Eberhard Birk muss nun handeln oder sein Scheitern eingestehen, meint unser Autor.

Die Lage in Löwenstein ist zu ernst, um von einer Provinzposse zu sprechen. Doch dazu wird zunehmend das Verhalten von Bürgermeister Eberhard Birk. Er hat sich in das Spitzenamt wählen lassen, füllt es offenkundig aber nicht aus. Die Kritik von Ratskollegen, dass er die Amtsgeschäfte lasch führe und der Stadt wegen der unklaren Finanzlage Schaden drohe, lässt Birk abperlen – um wenige Tage später der Gemeinderatsitzung fernzubleiben.
Ein Affront sondergleichen.
Kritik an Bürgermeister Birk: Löwenstein braucht eine verlässliche Führung
Der Haushaltsentwurf für 2025? Fehlanzeige. Der Sachstand lokaler Projekte? Weiter unklar. In Löwenstein machen sich Resignation breit. Die Stadt braucht eine klare und vor allem verlässliche Führung. Birk verweist darauf, erstmals Bürgermeister zu sein.
Er spricht nebulös von „Nachschärfungsaufgaben“ und räumt ein, zu viel Wahlversprechen gemacht zu haben. Trotzdem: 521 Tage nach der Wahl sollte ein Bürgermeister im Amt angekommen sein. Das heißt unausweichlich: Verantwortung übernehmen und Führung zeigen.
Rathaus-Ärger in Löwenstein: Eine Stadt ist kein Experimentierfeld für persönliche Profilierung
Die Kritik an Birk ist kein politisches Geplänkel, sondern ernsthafte Sorge um Löwenstein. Birk muss handeln. Eine Stadt ist kein Experimentierfeld für persönliche Profilierung. Verweigert er sich seiner Aufgaben, besteht ein Risiko für die kommunale Demokratie.
Löwenstein verdient einen Bürgermeister, der vorangeht – oder einsieht, dass er dem Amt nicht gewachsen ist und die Konsequenz daraus zieht.
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