Abriss des Rewe-Markts in Bad Wimpfen verzögert sich
Bad Wimpfen wird auf seinen Rewe-Markt im Tal längere Zeit verzichten müssen. Die Bauarbeiten verzögern sich aber. Was genau für den Neubau geplant ist.

Manch ein Kunde wunderte sich in diesen Tagen über die offenen Türen des Rewe-Markts in Bad Wimpfen. Eigentlich sollte der Laden am 30. März seinen letzten Verkaufstag haben, sodass Abriss und Neubau erfolgen können. Doch die Regale sind nach wie vor gefüllt, und kein Aushang weißt auf eine baldige Schließung hin. Der Grund: Es fehlt eine Baugenehmigung, weshalb der Rewe-Markt bis auf Weiteres geöffnet bleibt.
Das teilt Sabine Stachorski, Sprecherin der Unternehmenskommunikation der Rewe-Markt GmbH (Zweigniederlassung Süd-West) auf Anfrage mit. Sobald die Genehmigung vorliege, starte der aus energetischer Sicht sinnvolle Abriss und Neubau.
Rewe-Einkaufsmarkt in Bad Wimpfen wird nach Abriss neu aufgebaut: Beliebter Haltepunkt auch für Nachteulen
Rückblick: Der Rewe-Markt am Ortseingang von Bad Wimpfen im Tal ist durch seine direkte Lage an der L1100 ein praktischer Haltepunkt für Pendler. Mit Öffnungszeiten bis 0 Uhr war er vor allem auch bei denjenigen beliebt, die zu später Stunde noch eine dringende Besorgung machen mussten.
In Hinblick auf den baldigen Abriss hatte der Markt allerdings seit einigen Wochen nur noch bis 22 Uhr geöffnet. Die Mitarbeiter würden bereits sukzessive in anderen Märkten untergebracht werden, teilte Starchorski im Februar mit. Doch aufgrund einer fehlenden Baugenehmigung verzögern sich nun Abriss und Neubau bis auf Weiteres.
So sehen die Pläne für den neuen Rewe-Markt aus
"Unsere Kunden erhalten an gleicher Stelle einen Rewe-Markt der neuesten Generation mit modernem Ladenbild, breiten Gängen, nachhaltiger Technik und mit Betonung der Frischesortimente", berichtet Starchorski von den Plänen. Auf einer Verkaufsfläche von 1600 Quadratmetern wolle man über 20.000 Artikel anbieten. "Die bekannte Produktauswahl und Highlights wie die Salatbar, die Bedienungstheken, vegane und vegetarische Sortimente, Eigenmarken sowie Mehrwertdienste wie der Abholservice und die DHL-Paketstation werden auch im neuen Markt zu finden sein", verspricht sie.
Der neue Markt werde in "Green-Building-Bauweise" mit energieeffizienten Maßnahmen errichtet. "Es kommen nicht nur LED-Lampen zum Einsatz, sondern alle Kühlmöbel werden verglast, um einen unnötigen Kälteaustritt zu vermeiden." Im Vergleich zu herkömmlichen Kühlmöbeln könnte so rund 40 Prozent der Energie eingespart werden. "Betrieben wird der Markt zudem mit zertifiziertem Grünstrom - also Strom aus Wasserkraft, Wind und Biomasse. Fossile Brennstoffe werden nicht mehr verwendet", so Stachorski. Auch Photovoltaik komme aufs Dach. "So ist der neue Markt dann langfristig mit nachhaltiger Technik ausgerüstet und fit für die Zukunft."
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