Nach Unwetter in Gemmingen: Hilfe unter Nachbarn verdient Anerkennung
Die vielen Helfer auf Gemmingens Straßen erinnern daran, dass auch in schwierigen Momenten im Leben andere da sind, um zu unterstützen, meint unser Autor.

Über Solidarität ist viel geredet worden zuletzt. Der Begriff wird heute gerne politisch benutzt und instrumentalisiert. In Gemmingen wird nicht nur geredet – dort wird sie aktuell praktiziert, die echte Solidarität. Auf dem Dorf, da funktionieren halt ein paar Dinge noch – anders als in der Anonymität einer Großstadt.
Mitgefühl lässt Geschädigte nach Unwetter in Gemmingen nicht unberührt
Es ist beeindruckend, wie sich Nachbarn nach dem Starkregen zusammentun und Betroffenen im Ort helfen. Bis in die Nacht hinein und darüber hinaus wird geholfen. Neben dem Engagement von privater Seite darf man die Feuerwehr und andere Organisationen wie das DRK nicht vergessen, deren Mitglieder unermüdlich der Allgemeinheit helfen. Dieses Mitgefühl und dieser Gemeinschaftssinn lassen die Geschädigten nicht unberührt.
Manche berichten ganz sachlich von der Zerstörung, die die Wassermassen bei ihnen anrichteten. Dann erwähnen sie ihre Nachbarn und die Feuerwehr, und es steigen ihnen die Tränen in die Augen. Betroffene erzählen, sie "sind in Schockstarre" nach den Unwettern in Gemmingen.
Die vielen Helfer auf Gemmingens Straßen erinnern daran, dass auch in schwierigen Momenten im Leben andere da sind, um zu unterstützen. Das ist beispielhaft und verdient Anerkennung.
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adrian.hoffmann@stimme- mediengruppe.de
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