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Clever trennen verdient einen Preis

  
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Sortieren und Wiederverwerten wird für Hersteller immer mehr zur finanziellen Frage. Die steigenden Ölpreise zeigen: Umweltschutz dient auch der Wirtschaft. 

Plastik, Glas und Dosen: Trennen ist nicht immer leicht. Die Hersteller sind nun in der Pflicht.
Plastik, Glas und Dosen: Trennen ist nicht immer leicht. Die Hersteller sind nun in der Pflicht.  Foto: nicht angegeben

Die Bemühungen der Entsorger sind lobenswert, alte Verpackungen mit viel Aufwand zu sortieren und die Wiederverwertung zu ermöglichen. Bei Getränkeflaschen funktioniert das gut, bei anderen Verpackungen weniger. 

Der beste Müll ist der, der gar nicht erst anfällt. Daher sind die Hersteller in der Pflicht: Schreiend bunte und beschichtete Verpackungen fördern vielleicht den Verkaufserfolg, sind aber in der Aufarbeitung für die Wiederverwertung eine Katastrophe. 

Becher in die gelbe Tonne, Hülle ins Altpapier: So einfach kann es gehen.

Schlichte Aufmachung ist hier von Vorteil: Joghurtbecher können aus dünnem Plastik sein, die stabile Hülle aus Pappe außenrum lässt sich leicht ablösen. Becher in die gelbe Tonne, Hülle ins Altpapier: So einfach kann es gehen. 

Solche Beispiele dürfen Schule machen und hätten durchaus einen Design-Preis verdient. Mit der neuen EU-Verpackungsverordnung, die noch dieses Jahr in Kraft treten soll, müssen alle Verpackungen in irgendeiner Form recyclingfähig sein. Auch der Einsatz von Recyclaten wird belohnt. Daher ist Wiederverwertung – auch angesichts steigender Ölpreise – keine Öko-Träumerei, sondern knallhartes Wirtschaftsdenken. 

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