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Geld allein reicht nicht: Deutschland braucht eine neue Haltung zur Bundeswehr

  
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Die Bundeswehr braucht nicht nur Geld sondern auch viel mehr Rückhalt in der Bevölkerung, meint unser Autor.


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Man reibt sich verwundert die Augen. Die Begriffe Aufrüstung und Wehrpflicht sind plötzlich wieder in aller Munde, nachdem sie jahrelang völlig verpönt und aus dem Sprachgebrauch der deutschen Öffentlichkeit verbannt waren. Dabei war es doch naiv zu denken, es seien mit dem Zusammenbruch des Kommunismus und dem Einreißen des eisernen Vorhanges paradiesische Zustände ausgebrochen.

Bundeswehr wurde heruntergewirtschaftet – auch ideell

Noch naiver war es, die Bundeswehr in den Folgejahren derart herunterzuwirtschaften, dass sie im Ernstfall einen Angreifer keine 24 Stunden von den Grenzen fernhalten könnte. Das gilt aber nicht nur in Sachen Ausrüstung und Personal. Heruntergewirtschaftet wurde sie zusätzlich auch noch ideell.

Denn wenn Soldaten gerichtsfest als Mörder bezeichnet werden dürfen und Werbeverbote an Schulen gelten, braucht sich niemand zu wundern, dass die Bundeswehr keinen Nachwuchs bekommt und die Motivation am Ende ist. 

Aufrüstung der Bundeswehr: Geld allein schafft keine Verteidigungsbereitschaft

Wer aber für das Land, für die Nation und die Bürger im äußersten Notfall kämpfen und sein Leben riskieren soll, der darf zumindest Respekt und Rückhalt in der Bevölkerung erwarten. Deshalb muss auch hier ein gewaltiges Umdenken einsetzen, und zwar schnell. Denn Geld allein schafft keine Verteidigungsbereitschaft, und Geld allein sichert auch keine Grenzen. Das schafft nicht einmal ein Sondervermögen von 500 Milliarden Euro

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