Bürgermeisterwahl 2026 in Leingarten: Ralf Steinbrenner ist Alleinkandidat
Die Bewerbungsfrist für die Bürgermeisterwahl in Leingarten ist abgelaufen. Ralf Steinbrenner bleibt ohne Gegenkandidaten und bewirbt sich um seine vierte Amtsperiode.
Am 8. März steht in Leingarten die Bürgermeisterwahl an. Amtsinhaber Ralf Steinbrenner ist nun offiziell Alleinkandidat und tritt für seine vierte Amtsperiode in der Stadt an.
Bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist am Montag, 9. Februar, um 18 Uhr ging beim Wahlausschuss der Stadt keine weitere Bewerbung ein, teilt Wahlausschussvorsitzender und stellvertretender Bürgermeister Thomas Landesvatter mit.
Leingarten wählt am 8. März – Bürgermeister Steinbrenner ohne Herausforderer
„Ich bin wenig überrascht, dass sich niemand anderes beworben hat“, sagt Landesvatter. Als Vorsitzender des Wahlausschusses sei er zwar zur Neutralität verpflichtet, doch die 24 Jahre, in denen Ralf Steinbrenner bereits als Rathauschef die Geschicke Leingartens leite, seien für einen möglichen Gegenkandidaten schwer zu überbieten. Zudem zeigt er sich froh darüber, dass sich kein Spaßkandidat beworben hat.
„Nun werden die Stimmzettel gedruckt und die Briefwahl vorbereitet“, erklärt Landesvatter. Gleichzeitig ruft er Wahlberechtigte dazu auf, trotz der Alleinkandidatur Steinbrenners zur Wahl zu gehen. „Die Menschen sollten von ihrem Grundrecht Gebrauch machen“, betont er. Dass die Wahlbeteiligung bei Alleinkandidaturen erfahrungsgemäß geringer ausfällt, ist ihm bewusst. Für eine Wiederwahl benötigt Steinbrenner die absolute Mehrheit der Stimmen.
Steinbrenner möchte erneut Bürgermeister in Leingarten werden: „Brenne für diesen Job“
Auch für Ralf Steinbrenner selbst ist diese Wahl besonders – selbst wenn sie wohl zu den entspannteren seiner bisherigen Laufbahn zählt. „Zum Amt, zur Wahl gehört immer Demut, aber natürlich ist man etwas entspannter. Wer antritt, möchte auch gewinnen“, sagt der 54-Jährige. Auf mögliche Konkurrenz habe er sich dennoch eingestellt.
„Ich brenne weiterhin für diesen Job. Meiner Meinung nach gibt es in einer Kommune keinen Punkt, an dem man mit dem Gestalten fertig ist“, erklärt Steinbrenner. In einer möglichen weiteren Amtsperiode möchte er seine Herzensangelegenheiten voranbringen: die Weiterentwicklung des Eichbottzentrums, die Sanierung der Festhalle, die Stärkung der Arbeitsplätze in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten sowie die Personalgewinnung im sozialen Bereich.
Leingarten stehe – wie jede Kommune – künftig vor großen Herausforderungen. „Die Kommunalpolitik ist der Ort, an dem die Entscheidungen der großen Politik spürbar werden“, sagt Steinbrenner. Pragmatische Lösungen, ein gutes Netzwerk sowie 35 Jahre Erfahrung im Rathaus seien dabei wichtige Grundlagen, um damit gut umzugehen.
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