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Arbeit muss sich lohnen – für Eltern und Erzieher

  
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Zu wenige Kitaplätze, Personalmangel und steigende Gebühren sind ein Problem für junge Familien. Arbeit muss sich lohnen, auch für das Personal in der Kinderbetreuung, findet unser Autor. 


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Zu wenige Kitaplätze, Personalmangel und steigende Gebühren sind Probleme, die Eltern bemängeln. Die Kommunen verweisen darauf, dass die Elternbeiträge weit unter dem Kostendeckungsgrad von 20 Prozent liegen, der landesweit angestrebt werden soll. In etlichen Kommunen werden Werte um zehn Prozent gerade so erreicht. 

Für Eltern ist eine zuverlässige Betreuung Voraussetzung, damit sie auch mit kleinen Kindern wieder arbeiten können. Nicht alle haben das Glück, Oma und Opa in der Nähe zu haben, die sich gerne um die Kleinen kümmern. Tagesmütter sind eine gute und wertvolle Alternative, gerade auf dem Land. Aber auch die kosten Geld. Weder kommunale noch private Angebote sind umsonst zu haben. 

Betreuung von Kindern fördert auch die frühkindliche Bildung

Erzieherinnen und Tagesmütter verdienen es, für ihre Arbeit angemessen bezahlt zu werden. Man muss es sich leisten können, auf beiden Seiten: Frühkindliche Bildung ist eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe und gleichzeitig muss Arbeit sich lohnen, wenn davon die teure Kita bezahlt werden muss. 

Daher ist es gut und wichtig, dass Kommunen wie Heilbronn oder Brackenheim auf Antrag bei einkommensschwachen Familien oder Alleinerziehenden die Gebühr reduzieren. Oder, noch besser, wie Künzelsau die Kleinkindbetreuung kostenfrei anbieten. 

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