Winter-Glühen, Winterzauber und Almgaudi: Glühweinfeste im Raum Heilbronn und Hohenlohe
Von manchen als „betreutes Trinken“ abgetan, bieten Festle und Veranstaltungen im Januar die Möglichkeit, trotz Eiseskälte im Freien zusammenzukommen. Ein Überblick über einige Veranstaltungen am Wochenende.
Den Winterzauber im Neckarsulmer Neuberg habe man bewusst in den Januar verlegt, „weil da nicht so viel los ist“, so Mit-Organisatorin Alexandra Remlinger. Der Erfolg gibt den Machern recht: Bei herrlichem Winterwetter war das Event sehr gut besucht.
Auch an diesem Wochenende gibt es wieder Gelegenheit zum geselligen Beisammensein. Das Bad Rappenauer Glühweindorf biegt auf die Zielgerade ein: Zu Beginn des neuen Jahres lädt auf dem Zeitwaldgelände im Salinenpark an diesem und am kommenden Wochenende ein, dreißig Glühweinspezialitäten von „Apfel-Zimt“, „Hexenpunsch“ und „Granatapfel“ bis „heiße Verführung“ zu verkosten.
Beim Winter-Glühen an der Jagst ist Aufwärmen doppelt nötig
Das Winter-Glühen an der Jagst findet gleich im doppelten Sinne statt: Auf dem Festplatz unterhalb der Möckmühler Stadthalle erwartet die Besucherinnen und Besucher am Wochenende ein stimmungsvoller Glühweinmarkt, dazu gibt es am Samstagabend das Fackelschwimmen. Begleitet von der Band „CouchGesang“ ab 17 Uhr steigen einige mutige Schwimmerinnen und Schwimmer um 19 Uhr in die naturkalte Jagst. Nicht nur bei den Zuschauern ist Aufwärmen gefragt: Auch den Schwimmern wird ein heißer Glühwein hinterher gut tun.
Ohne hier ein Event im Speziellen zu nennen: Solche Veranstaltungen wie auch der Christbaum-Schmiss in Kochertürn werden von manchen als „Betreutes Trinken“ bezeichnet. Sinnigerweise hatte eine Aktiven-Gruppe sich hierbei schon selbst diesen Namen verliehen.

Immer mehr Winterevents im Januar: Auch Öhringen und Heilbronn machen mit
Dass immer mehr Winterevents in den veranstaltungsarmen Januar verlagert werden, diesen Trend hat auch Öhringen für sich entdeckt. Sechs Wochen lang verwandelt sich der Öhringer Marktplatz in einen „Winterzauber“ mit Eistock-Bahn, Kinder-Mini-Riesenrad und Gastroständen. Wenige Meter weiter geht es auf der „Hohenloher Alm“ mit Hüttengaudi rund.
Das Heilbronner Winterdorf hat am Samstag, 24. Januar zum letzten Mal geöffnet. Bis um Mitternacht gibt es noch Dorfplatzatmosphäre und die Feier-Hütten Neckar- und Kiliansalm.
Beim „WinterWunderWald“ im Wildparadies Stromberg geht es da etwas beschaulicher zu. An winterlich dekorierten Ständen gibt’s „süße Leckerbissen für Naschkatzen, Deftiges für den Bärenhunger und wärmende Heißgetränke wie Glühwein und Punsch“, heißt es auf der Tripsdrill-Homepage. Nostalgische Fahrgeschäfte für Kinder, Fütterungen und am Sonntag das Bläserquartett „So a Blech“ sind besondere Attraktionen.
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