Programm
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Zwischen Mai und November finden rund 100 Veranstaltungen statt: „Warten auf die Nacht“ lautet das Motto der Kulturregion Heilbronner Land. Welche Kommunen mitmachen.
Es ist das 29. Projekt der Kulturregion Heilbronner Land seit Gründung des interkommunalen Arbeitskreises vor 30 Jahren. Was mit der Reihe „Skulptur vor Ort“ 1995 begann, findet seither mit wechselnden Schwerpunkten in verschiedenen Kommunen statt. Projektthema diesmal: „Warten auf die Nacht“. Einzige Voraussetzung: Die Veranstaltungen müssen an Abenden oder in der Nacht stattfinden.
Warum diesmal nur 15 Kommunen teilnehmen, erklärt Thomas Schick, seit 20 Jahren Geschäftsführer des Arbeitskreises Kulturregion Heilbronner Land, damit, dass manch Gemeinde mit Veranstaltungen zu 500 Jahre Bauernkrieg beschäftigt ist. Weinsberg etwa oder Jagsthausen. Sie indes wie einige Zabergäugemeinden hätten bereits signalisiert, dass sie 2026 wieder dabei sind. „Wichtig ist, dass der Arbeitskreis weitergeführt und das Miteinander von Landkreis und Stadt Heilbronn in Sachen Kulturarbeit gepflegt wird“, meint Schick. „Kultur ist zentral für die Gesellschaft, sie ist lebendig, wandelt sich. Sie ist Erbe, Gegenwart und Zukunft. Und ein Werkzeug, zwischen verschiedenen Kulturen zu vermitteln“, formuliert er den Grundgedanken des Arbeitskreises, der von der Kulturstiftung der Kreissparkasse Heilbronn gefördert wird.
Lange Jahre war Roland Halter, Bürgermeister von Jagsthausen, Vorsitzender der Lenkungsgruppe. Jetzt hat Bad Wimpfens Schultes Andreas Zaffran den Vorsitz übernommen. Folgende Städte und Gemeinden machen mit bei „Warten auf die Nacht“: Bad Friedrichshall, Bad Rappenau, Bad Wimpfen, Eppingen, Flein, Gundelsheim, Heilbronn, Ittlingen, Leingarten, Neckarsulm, Neuenstadt, Obersulm, Oedheim, Offenau und – aus dem Hohenlohekreis – Öhringen.

Die Kommunen selbst entscheiden, welche Veranstaltungen sie für das gemeinsame Projekt vorschlagen, planen, wann durchführen – und somit auch eigenständig finanzieren. Das Budget der Kulturregion ist überschaubar: Wer teilnimmt, zahlt 600 Euro, die Arbeitsgemeinschaft kümmert sich um Internetauftritt und Printbroschüren.
100 Veranstaltungen finden zwischen Mai und November statt. So firmiert etwa die Kulturnacht Bad Wimpfen diesen Samstag unter dem Label „Warten auf die Nacht“ wie auch der 4. Heilbronner Astronomietag in der Robert-Mayer-Sternwarte am 10. Mai. Dass das Projektthema Nacht sich auch für die Experimenta anbietet und regelmäßig dort stattfindende Termine darunter fallen, liegt auf der Hand. Ziemlich flexibel ist das Heilbronner Theaterschiff, das zahlreiche seiner Gastspiele unter dem Projektmotto anbietet. Und selbst ein Vortrag des Historikers Jörn Leonhard „Über Kriege und wie man sie beendet“ am 8. Mai in der Kilianskirche gilt als „Warten auf die Nacht“.
Doch auch ausgefallenere Nacht-Events und Locations sind zu erleben. Lightpainting-Aktionen, nächtliche Konzerte an nicht alltäglichen Orten, Kurzfilm-Wanderungen, eine Mondschein-Radtour. Der Böckinger Westfriedhof und seine muslimischen Gräber, die Altstadt von Bad Wimpfen, das Solefreibad in Bad Friedrichshall und die Synagoge Heinsheim werden zu Schauplätzen. Sowie die Unterwelt von Neuenstadt, die Theaterbühne am Schützenhaus in Neckarsulm oder das Museum Alte Universität in Eppingen, wo im Oktober eine Halloweennacht steigt.
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