Schäden im zweistelligen Millionenbereich – Bewohner soll Brand in Schorndorf gelegt haben
Sieben Verletzte und millionenschwere Schäden: Ein 57-Jähriger soll ein Feuer im Januar in Schorndorf gelegt haben. Das ermittelte die Polizei. Doch die Frage nach dem Tatmotiv ist weiter unklar.
Millionenschwere Schäden und sieben Verletzte, Tatmotiv noch unklar: Ein 57-Jähriger Bewohner wird verdächtigt, das Feuer in einem Gebäudekomplex in Schorndorf (Rems-Murr-Kreis) gelegt zu haben.
Polizei ermittelt Tatverdächtigen – sieben Menschen durch Brand in Schorndorf verletzt
Der Mann soll das Feuer Mitte Januar mit einem nicht näher benannten Brandlegungsmittel ausgelöst haben. Der 57-Jährige wurde selbst schwer verletzt und schwebte zwischenzeitlich in Lebensgefahr. Das Tatmotiv wird laut Polizei noch ermittelt. Sechs weitere Menschen wurden damals leicht verletzt.
Am Dienstag sei dem Mann der Haftbefehl im Krankenhaus eröffnet worden, sagte ein Polizeisprecher. Und von einer Haftrichterin in Vollzug gesetzt worden.
Experten schätzen Brandschäden in Schorndorf auf zweistelligen Millionenbereich
Bei der Spurensicherung sei das Brandlegungsmittel entdeckt worden – um was genau es sich handelt, wollte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft aus ermittlungstaktischen Gründen nicht sagen. Experten schätzen den Schaden, der bei dem Brand entstand, auf einen knapp zweistelligen Millionenbetrag.

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