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Große Sorge um den Automobilstandort Baden-Württemberg

  
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Die Bürger fürchten den Niedergang des Automobilstandorts Baden-Württemberg. Doch die Politik kann hier wenig ausrichten, meint unser Kommentator.


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Die Umfrage der baden-württembergischen Verlage unter den Bürgerinnen und Bürgern im Land gibt den Landespolitikern für die heiße Phase des Wahlkampfes einen klaren Auftrag: Die wirtschaftliche Lage verunsichert immer mehr Menschen – die Zukunft des Automobilstandortes bereitet große Sorgen. Wenn mehr als 70 Prozent der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Automobilbranche sich Sorgen um ihren Job machen, dann ist das alarmierend. Die Frage stellt sich nur: Was soll die Landespolitik machen?

Die Politik kann die Automobilindustrie nicht retten

Viele Wahl-Slogans laufen ins Leere. Nach dem Motto: Wir müssen Baden-Württemberg als Automobilstandort erhalten, wir müssen mit unserer Ingenieur-Leistung Automobilland Nummer eins bleiben. Das ist doch weltfremd. Einerseits kann die Landespolitik den Niedergang der Automobilindustrie mit ihren Instrumenten gar nicht stoppen. Andererseits ist die Konkurrenz – vor allem aus Fernost – am Südwesten vorbeigezogen.

Die Wahlprogramme in Baden-Württemberg müssen hinterfragt werden

Daher gilt es, die jetzt aufgelegten Wahlprogramme zu hinterfragen: Die Baden-Württemberger wollen, dass die Landespolitik mehr tut, um den Wirtschaftsstandort zu stärken. Doch allen Versprechungen zum Trotz ist das nur bedingt möglich. Jeder, auch jeder Wahlkämpfer, der anderes behauptet, streut den Menschen leider Sand in die Augen.

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