Nach Bluttat im Kreis Reutlingen: Neue Ermittlungsdetails bekannt
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Nach der Gewalttat im Kreis Reutlingen mit fünf toten Familienmitgliedern gibt es neue Erkenntnisse. Die Polizei veröffentlicht die Obduktionsergebnisse.
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Fünf tote Familienmitglieder im Kreis Reutlingen – neue Ermittlungsdetails
Nach der Gewalttat mit fünf Toten im Landkreis Reutlingen ist die Todesursache der Schwester des mutmaßlichen Täters geklärt. Die 60-Jährige sei mit einem spitzen Gegenstand tödlich verletzt worden, teilten die Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Weitere Details zur Tatwaffe nannten die Ermittler nicht. Die Frau war am Dienstag in ihrer Wohnung in Reutlingen von einer Pflegekraft entdeckt worden.
Nach einer Gewalttat mit fünf Toten an drei Tatorten im Landkreis Reutlingen liegen nun die Obduktionsergebnisse vor.
Foto: Jason Tschepljakow/dpa
Der mutmaßliche Täter soll auch seine Ehefrau und die beiden erwachsenen Söhne und sich selbst getötet haben. Alle vier kamen laut Polizei durch Schussverletzungen zu Tode. Für die Taten soll der Deutsche einen Revolver benutzt haben, den er legal besessen habe, so die Ermittler weiter.
Bei der mutmaßlich verwendeten Schusswaffe handele es sich um einen Revolver, heißt es weiter. Diese soll der 63-Jährige legal besessen haben. Die 60-jährige Schwester des Tatverdächtigen sei durch Gewalteinwirkung, unter anderem mit einem spitzen Gegenstand, tödlich verletzt worden.
Gewalttat im Kreis Reutlingen: Frage nach Motiv weiter offen
Unklar sei weiter das Motiv des 63-Jährigen. Eine 40-köpfige Ermittlungsgruppe arbeite mit Hochdruck das Tatgeschehen auf. Die Ermittlungen seien wegen drei Tatorten in Reutlingen, Pfullingen und der Gemeinde St. Johann und fünf Toten sehr umfangreich, hatte ein Polizeisprecher erklärt. Die Leichen waren am Dienstag gefunden worden.
Mögliche Zeugen sollen vernommen werden, darunter auch weitere Angehörige der Toten. Die Polizei hatte mitgeteilt, dass die getötete Ehefrau des Mannes nicht die Mutter der getöteten Söhne gewesen sei.
Bluttat in Familie im Kreis Reutlingen: Warum die Polizei ermittelt
Obwohl der Tatverdächtige tot ist, wollen die Ermittler die Hintergründe so gut es geht aufdecken. Neben dem Motiv und den Hintergründen sei auch die Abfolge der Taten offen, sagte ein Polizeisprecher. Die Akte soll erst geschlossen werden, wenn alles so gut ermittelt sei, wie es eben gehe. "In diesem Fall kann das Wochen dauern."
Hinweis in eigener Sache
Im Einklang mit dem Pressekodex berichten wir in der Regel nicht über Selbsttötungen. In diesem Fall aber handelt es sich um einen Vorfall von erhöhtem öffentlichem Interesse. Sollten Sie Probleme haben, depressiv sein oder über Suizid nachdenken, können Sie sich unter anderem an den Arbeitskreis Leben in Heilbronn wenden. Sie erreichen ihn unter 07131/164251 und akl-heilbronn@ak-leben.de. Dort erhalten Sie Hilfe. Auch die Telefonseelsorge unter 0800/1110111 und 0800/1110222 steht Ihnen zur Seite.Wenn Sie um eine Person fürchten, hat der Arbeitskreis Leben Signale der Gefährdung zusammengefasst. Sie finden sie unter diesem Link.
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