Polizei Heilbronn warnt: Betrugsanrufe mit echten Telefonnummern von Banken
Betrüger geben sich am Telefon als Bankmitarbeiter aus und wollen so Geld erbeuten. Doch die Nummern gehören zu echten Banken, warnt die Polizei Heilbronn.
Immer wieder versuchen Betrüger, mit verschiedenen Maschen an das Geld ihrer Opfer zu kommen. Manchmal geben sie sich als Polizisten aus, ein anderes Mal versuchen sie es als angebliche Bankmitarbeiter. Vor dieser Masche warnt derzeit auch die Polizei Heilbronn.
Perfide Betrugsmasche: Polizei Heilbronn warnt vor Anrufen von falschen Bankmitarbeitern
Besonders in Mosbach und Umgebung sei es in kurzer Zeit vermehrt zu Betrugsanrufen gekommen. Dabei geben sich die Täter als angebliche Bankmitarbeiter aus. Sie versuchen, ihre Opfer am Telefon dazu zu bringen, Änderungen in der Banking-App vorzunehmen. Das Perfide daran: Die Nummer, unter der sie anrufen, gehört tatsächlich zu einer Bank.
Als „Call-ID-Spoofing“ bezeichnet die Polizei den Anruf mit einer echten, aber gefälschten Nummer. Spoofing kam im Februar auch in Pfedelbach zum Einsatz, als ein unbekannter Anrufer unter der Nummer eines Anwohners eine schwere Straftat bei der Polizei meldete.
TAN oder PIN herausgegeben – Betrüger geben sich als falsche Bankmitarbeiter aus
Die Polizei Heilbronn rät deshalb, keine Auskünfte am Telefon zu geben. Denn Banken erfragen niemals PIN-Kombinationen oder Ähnliches – darauf wies die Polizei bereits im November hin, als auch in Heilbronn mehrere Tausend Euro mit der Masche erbeutet wurden. Das Telefonat mit möglichen falschen Bankmitarbeitern sollte schnell beendet werden. Außerdem sollten sich Opfer an das zuständige Polizeirevier wenden oder den Notruf unter 110 wählen.
Auch die Polizei in Ludwigsburg kennt solche Fälle. Erst am Montag, 9. März, fiel ein Mann aus Weissach auf die Masche herein. Bei einem Anruf verriet der 59-Jährige eine TAN für das Online-Banking. Der Grund laut den Betrügern: Auf dem Konto des Mannes habe es auffällige Abbuchungen gegeben, die nun gestoppt werden sollten. Doch mit der Weitergabe der Nummer autorisierte das Opfer unwissentlich eine Überweisung von mehreren Tausend Euro.

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