Hohenlohe betroffen
Zur Merkliste Lesezeichen setzen

Warnstreik bei Deutscher Post geht weiter – erneut Verzögerung bei Zustellung

   | 
Lesezeit  1 Min
Erfolgreich kopiert!

Nach dem Warnstreik am Dienstag ruft die Gewerkschaft Verdi erneut zu Arbeitsniederlegung auf. Dieses Mal sollen auch Standorte in Hohenlohe betroffen sein. 

von dpa und unserer Redaktion

Externer Inhalt

Dieser externe Inhalt wird von einem Drittanbieter bereit gestellt. Aufgrund einer möglichen Datenübermittlung wird dieser Inhalt nicht dargestellt. Mehr Informationen finden Sie hierzu in der Datenschutzerklärung.

Neuer Tag, neuer Warnstreik von Verdi: Nach dem Warnstreik bei der Post am Dienstag dürften auch heute viele Menschen vergeblich auf Briefe und Pakete warten. Im Tarifkonflikt mit der Deutschen Post rief die Gewerkschaft Verdi den zweiten Tag in Folge Zusteller zu einem Warnstreik auf. Nachdem am Dienstag vor allem in größeren Städten gestreikt werden sollte, sind am Mittwoch die ländlichen Regionen in den Bundesländern betroffen. 

„In der zweiten Verhandlungsrunde in der vergangenen Woche gab es kaum Bewegung und keine greifbaren Verhandlungsergebnisse“, sagte die stellvertretende Verdi-Vorsitzende Andrea Kocsis in einer Mitteilung.

Warnstreik bei Deutscher Post: Hier wird in Baden-Württemberg gestreikt

Für Baden-Württemberg hat der Verdi-Landesbezirk teilte am Mittwochmorgen mit, an welchen Standorten Mitarbeiter voraussichtlich in Streik treten. Zu den aufgeführten Standorten können allerdings noch weitere kommen.

  • Stuttgart mit den Standorten Böblingen, Marbach, Markgröningen, Ostfildern, Abtsgmünd und Lorch
  • Reutlingen mit den Standorten Villingen-Schwenningen und Mössingen
  • Mannheim mit dem Standort Birkenau, Mörlenbach, Bammental, Schönau, Weinheim und Waldbrunn
  • Ravensburg mit den Standorten Tettnang, Vogt, Markdorf und Bad Wurzach
  • Freiburg mit den Standorten March, Müllheim, Ottersweier, Gutach, Lahr und Hohberg
  • Karlsruhe mit den Standorten Weingarten, Stutensee, Pfinztal, Schwäbisch Hall, Künzelsau, Gaildorf, Obersontheim und Blaufelden

Tarifverhandlungen mit Verdi: Warnstreiks bei der Deutschen Post

Die Gewerkschaft will damit im laufenden Tarifkonflikt den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen. Die dritte Verhandlungsrunde ist für den 12. und 13. Februar angesetzt. Die Deutsche Post hat in ihrem Brief- und Paketgeschäft rund 170.000 Tarifbeschäftigte im Inland. Sie gehört zum Logistikkonzern DHL.

Verdi pocht auf ein Entgeltplus von sieben Prozent und zusätzliche Urlaubstage. In den Tarifverhandlungen stellt die Post den Spielraum für Lohnerhöhungen jedoch als „sehr gering“ dar, weil die Briefmengen im Digitalzeitalter schrumpften und der Investitionsbedarf groß sei. In der dritten Runde will die Post aber ein Angebot vorlegen. Das Unternehmen halte die Warnstreiks daher für „unnötig, da sie letztlich zu Lasten unserer Kundinnen und Kunden gehen“, hatte der Post-Sprecher zuvor gesagt.

Kommentare öffnen
Nach oben  Nach oben