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DAX dreht ins Plus – Tech-Giganten im Fokus

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Der DAX startet mit einem überraschenden Plus in den Mittwoch – trotz OpenAI-Turbulenzen und stockenden Iran-Verhandlungen. Heute Abend melden Amazon, Alphabet, Meta und Microsoft ihre Zahlen.


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  • DAX vorbörslich bei 24.103 Punkten (+0,47 %) – überraschende Erholung nach schwachem Dienstag
  • Markus Koch (CNBC): Wall Street hat sich trotz vieler negativer Schlagzeilen „exzellent geschlagen“
  • Marktbericht der Börse Stuttgart: Dieser Artikel wird am Mittag mit einer aktuellen Einschätzung ergänzt

Der DAX schloss am Dienstag mit einem Minus von 0,27 Prozent bei 24.018,26 Punkten – belastet durch stockende Iran-Verhandlungen, steigende Ölpreise und eine kritische Story über OpenAI im Wall Street Journal. Am Mittwochmorgen, 29. April, dreht der Leitindex vorbörslich ins Plus. Entscheidend wird der Abend: Amazon, Alphabet, Meta und Microsoft melden ihre Quartalszahlen.

DAX vorbörslich im Plus – Ölpreis bleibt erhöht

Der DAX notiert um 8:00 Uhr bei 24.103,22 Punkten – ein Plus von 0,47 Prozent gegenüber dem Vortagesschluss. Eine überraschende Erholung nach fünf schwachen Handelstagen in Folge.

Aktuelle Kurse (Stand: 7:32–8:00 Uhr MEZ)

  • DAX vorbörslich: 24.103,22 Punkte (+0,47 %)
  • S&P 500: 7.143,38 Punkte (−0,47 %, nachbörsliche Indikation 28. April)
  • Nasdaq 100: 27.041,64 Punkte (−0,97 %, nachbörsliche Indikation 28. April)
  • FTSE China A50: 15.610,54 Punkte (+0,42 %)
  • Nikkei: 59.917,46 Punkte (−1,02 %, Schlusskurs 28. April – Markt heute wegen Feiertag geschlossen)
  • Brent-Öl: 104,64 US-Dollar je Barrel (+0,33 %)
  • Gold: 4.599,31 US-Dollar je Feinunze (+0,06 %)

Steigende Ölpreise bleiben ein struktureller Belastungsfaktor für die Wirtschaft, weil sie Produktionskosten erhöhen und die Inflation antreiben.

Iran-Konflikt: USA verschärfen Sanktionen – China gerät ins Visier

Die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran stocken – und Washington verschärft den Druck. Das US-Finanzministerium droht laut dpa Banken mit Strafen, sollten sie Geschäfte mit chinesischen Teekannen-Raffinerien machen – kleine, unabhängige Anlagen, die iranisches Öl billig aufkaufen. Rund 90 Prozent der iranischen Ölexporte gehen nach China. Peking kündigte laut dpa an, die Interessen seiner Unternehmen entschlossen zu verteidigen.

Zusätzlich belastete eine Story im Wall Street Journal: Interne Dokumente sollen zeigen, dass OpenAI – der Betreiber von ChatGPT – eigene Wachstumsziele verfehlt hat. Der Nasdaq 100 gab am Dienstag infolgedessen knapp ein Prozent nach.

Was Anleger heute bewegt

Markus Koch – CNBC-Korrespondent und Marktbeobachter – zeigte sich in seinem YouTube-Kanal trotz der negativen Schlagzeilen bemerkenswert optimistisch: Die Wall Street habe sich angesichts steigender Ölpreise, der OpenAI-Story und stockender Iran-Verhandlungen „exzellent geschlagen“. Der entscheidende Test komme heute Abend – Amazon, Alphabet, Meta und Microsoft melden nach US-Börsenschluss ihre Quartalszahlen. Koch: „Schnall yourself an.“

Positiv wertete Koch die starken Nachbörsenzahlen von Seagate Technology – der Datenspeicherhersteller übertraf die Erwartungen deutlich und legte nachbörslich rund zwölf Prozent zu. Auch Starbucks überraschte positiv: Zum ersten Mal seit fünf Quartalen schlug der Kaffeeriese die Erwartungen der Wall Street und legte nachbörslich rund fünf Prozent zu.

Vorgaben aus Asien uneinheitlich

Aus Asien kommt ein uneinheitliches Bild, wie das Handelsblatt berichtete. Taiwanesische Chiphersteller verzeichneten deutliche Verluste. Die japanischen Märkte bleiben heute wegen eines Feiertags geschlossen – der Nikkei-Schlusskurs vom Vortag lag bei 59.917,46 Punkten, ein Minus von 1,02 Prozent. Der FTSE China A50 – ein Index der 50 größten chinesischen Aktien – legte hingegen 0,42 Prozent auf 15.610,54 Punkte zu (Stand: 7:32 Uhr MEZ). Das uneinheitliche Bild gibt kein klares Signal für den Frankfurter Handelsbeginn.

Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information und stellt keine individuelle Finanz- oder Anlageberatung dar. Die genannten Kursdaten sind indikativ und können von offiziellen Börsenkursen abweichen. Bitte konsultieren Sie bei konkreten Anlageentscheidungen einen unabhängigen Finanzberater.

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