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Würth-Gruppe übernimmt den Fassadenbauer des Stadiondachs von Wimbledon

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Die Würth-Gruppe erhält Zuwachs: Die Künzelsauer haben alle Anteile des Fassadenbauers GIP erworben, der anspruchsvolle Bauprojekte unter anderem für das Wimbledon-Stadion realisiert hat. 


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Neuzugang für die Würth-Gruppe: Die Adolf Würth GmbH hat die GIP GmbH mit Sitz in Braunschweig erworben. Das 2008 gegründete Unternehmen ist ein international tätiger Entwickler, Händler und Projektierer von Lösungen für vorgehängte hinterlüftete Fassaden und hat bereits Systeme für anspruchsvolle Bauprojekte realisiert, darunter für das Wimbledon-Stadion in London oder das Schulprojekt Kirchwerder bei Hamburg. 

Mit der Übernahme stärken die Künzelsauer gezielt ihre Position im wachsenden Marktsegment Fassadenbau. „Die GIP GmbH bringt viel Erfahrung und Fachwissen im Bereich hinterlüftete Fassaden mit – ein Thema, das an Bedeutung gewinnt“, sagt Norbert Heckmann, Sprecher der Geschäftsleitung der Adolf Würth GmbH. Durch die Übernahme erweitern die Hohenloher ihr innovatives Angebot im Fassadenbau, um Kunden besser bei der Umsetzung ihrer Bauprojekte zu unterstützen, sagt Heckmann.

Würth-Gruppe erweitert Portfolio: Übernahme der GIP GmbH aus Braunschweig

Die vorgehängte hinterlüftete Fassade bezeichnet ein mehrschichtiges Fassadensystem, bei dem zwischen der tragenden Wand mit Dämmschicht und der äußeren Bekleidung eine Belüftungszone besteht. Die Bauweise stellt den Angaben zufolge eine technisch hochwertige und wirtschaftlich nachhaltige Lösung für die Gebäudehülle dar, die sich durch ihre Langlebigkeit und hohe Energieeffizienz auszeichnet.

Das neue Unternehmen der Würth-Gruppe baut vorgehängte hinterlüftete Fassaden, wie hier Hamburg beim Neubau der Stadtteilschule Kirchwerder in Hamburg.
Das neue Unternehmen der Würth-Gruppe baut vorgehängte hinterlüftete Fassaden, wie hier Hamburg beim Neubau der Stadtteilschule Kirchwerder in Hamburg.  Foto: Würth

Die Hinterlüftung trage maßgeblich zur Reduktion des Heizenergiebedarfs bei und leiste damit einen wichtigen Beitrag zur CO₂-Einsparung. Innovative Unterkonstruktionssysteme ermöglichen dabei sowohl eine anspruchsvolle Gestaltung als auch eine effiziente Montage. Das wartungsarme Fassadensystem eignet sich für Neubauten und für Sanierungsprojekte, teilen die Künzelsauer mit.

GIP-Gruppe macht mit 24 Mitarbeitern rund sechs Millionen Euro Umsatz

„Wir freuen uns, Teil der Würth-Gruppe zu sein“, sagt Olaf Sippel, Geschäftsführer der GIP GmbH. „Mit Würth an unserer Seite können wir unsere Lösungen weiterentwickeln und noch mehr Kunden erreichen.“ Die Erfahrung von Würth in den Bereichen Einkauf, Logistik und Vertrieb würden dem Unternehmen helfen, handfeste Fortschritte zu machen und gemeinsam eine ganzheitliche Lösung im Fassadenbau anzubieten.

Die international tätige GIP GmbH unterstützt Bauprojekte von der Planung bis zur Erstellung einer Fassade. Im Geschäftsjahr 2024 beschäftigte das Unternehmen 24 Mitarbeiter und erzielte einen Umsatz von sechs Millionen Euro.

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