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50 Arbeitsplätze betroffen 
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Stellenabbau bei Weber-Hydraulik in Güglingen – „Es ist uns nicht leicht gefallen“

  
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Das Familienunternehmen Weber-Hydraulik kündigt die Streichung von bis zu 50 Arbeitsplätzen am Stammsitz Güglingen an. Grund ist der anhaltende Umsatzrückgang im Hydraulik-Bereich. 


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Das Unternehmen Weber-Hydraulik hat einen Stellenabbau angekündigt. Man sehe sich gezwungen, am Stammsitz in Güglingen bis zu 50 Arbeitsplätze abzubauen, teilte das Familienunternehmen am Dienstag mit. Derzeit sind dort rund 500 Mitarbeiter beschäftigt. „Es ist uns nicht leicht gefallen, diese Entscheidung zu treffen. Dennoch sind diese strukturellen Anpassungen notwendig, um unser Unternehmen wieder wettbewerbsfähig zu machen“, erklärt die Geschäftsführung um die geschäftsführende Gesellschafterin Christine Grotz.

Stellenabbau bei Weber-Hydraulik in Güglingen: Umgesetzte Sparmaßnahmen reichen nicht aus

Das Unternehmen habe in den vergangenen Monaten eine Vielzahl interner Lösungen zur Beschäftigungssicherung geprüft und umgesetzt, teilt Weber-Hydraulik mit, Dazu gehörten etwa der Abbau von Arbeitszeitkonten, der Abschluss von Altersteilzeitverträgen sowie die befristete Reduzierung der Wochenarbeitszeit.

„Diese Maßnahmen reichten jedoch nicht aus, um die anhaltend schwache Konjunktur zu kompensieren“, heißt es seitens der Geschäftsführung.

Bei Weber-Hydraulik in Güglingen steht der Abbau von bis zu 50 Arbeitsplätzen bevor.
Bei Weber-Hydraulik in Güglingen steht der Abbau von bis zu 50 Arbeitsplätzen bevor.  Foto: Christiana Kunz

Abbau der Arbeitsplätze bei Weber-Hydraulik soll sozialverträglich erfolgen

Vor dem Hintergrund des anhaltenden Umsatzrückgangs sei eine Personalanpassung im Geschäftsbereich Hydraulik erforderlich – „auch um weitere Arbeitsplätze sichern zu können“, betont das Unternehmen. Es seien dazu Gespräche mit den zuständigen Gremien und der Arbeitnehmervertretung aufgenommen worden. „Ziel ist es, den Veränderungsprozess verantwortungsvoll und sozialverträglich zu gestalten“, teilt die Geschäftsführung mit.

Ähnliche Maßnahmen seien im vergangenen Jahr bereits an den anderen Produktionsstandorten des Geschäftsbereichs Hydraulik umgesetzt worden. Weber-Hydraulik hat neben Deutschland auch Standorte in Österreich und Polen. Im Geschäftsjahr 2023 lag der Umsatz bei rund 350 Millionen Euro.

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