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Nicht jeder darf gehen
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Stellenabbau bei SAP: Viele Mitarbeiter wollen Konzern freiwillig verlassen

  
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Bei SAP läuft das Abfindungsprogramm aus: 3500 Beschäftigte in Deutschland verlassen den Walldorfer Softwarekonzern. Mehr, als dem Management recht war.


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Nicht zum ersten Mal sieht sich der Softwarekonzern SAP mit einem Phänomen konfrontiert, das in anderen Betrieben wohl kaum denkbar ist: Es wollen mehr Menschen das Unternehmen verlassen, als das Management gewünscht hat. Konkret, schreibt das Handelsblatt, wurden einen Tag vor Ablauf der Frist bereits 3500 Aufhebungs- und Vorruhestandsverträge vereinbart. Interesse hatten demnach aber sogar 5300 Beschäftigte angemeldet. Allerdings habe die Konzernleitung nicht jeden Fachmann gehen lassen wollen. Manche hätten laut dem Medienbericht auch selbst wieder einen Rückzieher gemacht.

Stellenabbau bei SAP: Manche Jobs werden nur verlagert

Insgesamt sollen über das Programm "Next Level Transformation", das im Januar verkündet wurde, 8000 bis 10.000 Stellen weltweit wegfallen. Noch im April war allerdings nur von 2600 Stellen in Deutschland die Rede, während es jetzt schon 3500 sein sollen. Dem Bericht zufolge sollen manche dieser Jobs an anderen Standorten neu geschaffen und besetzt werden, etwa in Indien, wo SAP einen IT-Hub mit 15.000 Beschäftigten betreibt und diesen gerade ausbaut.

In der Konzernzentrale des Softwareunternehmens SAP wollten mehr Beschäftigte gehen, als dem Management recht war.
In der Konzernzentrale des Softwareunternehmens SAP wollten mehr Beschäftigte gehen, als dem Management recht war.  Foto: Uwe Anspach

SAP hatte schon Anfang 2023 etwa 3000 Stellen abgebaut. Auch damals war das Interesse der Mitarbeiter an dem Abfindungsprogramm größer als gewünscht. Zudem wollen die Personalverantwortlichen stets auch Expertenwissen im Unternehmen behalten, so dass nicht jeder Interessent ein Abfindungsangebot bekam.

SAP investiert in die Konzernzentrale in Walldorf 

Der Abbau bedeutet übrigens nicht, dass der Konzern nicht im Heimatland investiert. Nachdem in den vergangenen Jahren die Strandorte München und Berlin erweitert wurden, nähert sich nun auch der Umbau der Konzernzentrale in Walldorf allmählich seinem Ende.

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