Privat-Handys bei Audi und Porsche: Diese Regeln gelten in der Produktion
Porsche-Beschäftigte im Stammwerk Zuffenhausen dürfen ab April während der Arbeitszeit keine Mobiltelefone mehr privat nutzen. So sind die Regeln bei Audi in Neckarsulm.
Die Nutzung von privaten Handys am Arbeitsplatz sorgt in vielen Unternehmen immer wieder für Diskussionen. Der Autobauer Porsche stellt nun klare Regeln auf: Die VW-Tochter untersagt ihren Beschäftigten in Stuttgart-Zuffenhausen ab 1. April die private Nutzung von Handys während der Arbeitstätigkeit. In den Pausen dürfen alle wieder ihre Handys rausholen und benutzen.
Im Blick hat die Sportwagenschmiede insbesondere die Produktion - Ziel sei es, „Arbeitsunfälle infolge von Unachtsamkeit zu reduzieren und idealerweise zu vermeiden“, sagt ein Sprecher.
Porsche verbietet private Handynutzung während der Arbeitszeit in der Produktion
Ein generelles Handyverbot gibt es bei Porsche nicht. Es dürfe nur „nicht während der Arbeitszeit und dem Arbeitsvorgang genutzt werden in der Produktion.“ Ausnahmen gibt es bei Notfällen: So dürfen etwa Kopfhörer getragen werden, um bei dringenden Anrufen der Familie rangehen zu können.

Nur dort, wo das Gehör beispielsweise bei Klickgeräuschen oder auch beim Gabelstaplerfahren besonders gebraucht werde, dürften keine Kopfhörer getragen werden.
Audi: Ähnliche Vorgehensweise wie bei der Schwestermarke Porsche
Bei Audi sind am Standort Neckarsulm Privathandys grundsätzlich erlaubt, allerdings herrscht ebenso wie Porsche ohne besondere Genehmigung ein generelles Fotografierverbot.
„Die Nutzung des Privathandys sei zwar erlaubt, dürfe aber die Arbeitstätigt und Arbeitssicherheit nicht gefährden, teilt eine Sprcherin auf Anfrage mit. „In der Produktion muss die Bluetooth-Funktion grundsätzlich abgestellt sein, damit es zu keinen Störungen der Anlagen kommt“, so die Sprecherin weiter.
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