43 Prozent weniger: Gewinn bricht bei Mercedes-Benz erneut ein
Der Gewinn des Autobauern Mercedes-Benz brach zu Beginn des Jahres ein. Mercedes geht in diesem Jahr von deutlichen Belastungen auf den Gewinn aufgrund der US-Importzölle auf Autos aus.
Zu Jahresbeginn hat den Autobauer Mercedes-Benz das schwache Geschäft im wichtigen Markt China belastet. Der Gewinn sackte im ersten Quartal um knapp 43 Prozent auf 1,73 Milliarden Euro ab, wie der Stuttgarter Dax-Konzern am Mittwoch mitteilte. Bereits im Geschäftsjahr 2024 verbuchte das Unternehmen einen deutlichen Gewinneinbruch.
Der Umsatz gab um gut 7 Prozent auf 33,2 Milliarden Euro nach, weil der Absatz weltweit wie bereits bekannt geschrumpft war. Im Tagesgeschäft, sprich vor Zinsen und Steuern, rutschte das Ergebnis wegen der schwierigen Lage um fast 41 Prozent auf 2,29 Milliarden Euro ab.
Gewinn bei Mercedes-Benz sackt zu Jahresbeginn um knapp 43 Prozent ab
In der wichtigen Pkw-Sparte schrumpfte die von Investoren stark beachtete bereinigte operative Gewinnmarge um 1,7 Prozentpunkte auf 7,3 Prozent. Das war ein geringerer Rückgang als von Analysten befürchtet.
Wegen der US-Importzölle auf Autos geht der Konzern in diesem Jahr von deutlichen Belastungen für die Gewinne aus. Derzeit seien die Auswirkungen auf die Nachfrage angesichts der schwankungsanfälligen Entwicklungen und möglichen Gegenmaßnahmen jedoch nicht verlässlich zu beurteilen, hieß es
Mercedes geht von deutlicher Belastung für Gewinn wegen US-Importzöllen aus
Ohne die Berücksichtigung der in Kraft getretenen Zölle hätten die bisherigen Aussagen zum Ausblick Bestand, hieß es von den Stuttgartern. Bleibe die aktuelle Handelspolitik bestehen, sei mit negativen Effekten auf das Ergebnis vor Zinsen und Steuern, den freien Mittelzufluss und die operativen Margen in den Geschäftsfeldern zu rechnen, räumte Mercedes ein.
Der Konzern hatte bereits zuvor gewarnt, ein US-Einfuhrzoll in Höhe von 10 Prozent könnte die operative Marge des Pkw-Geschäfts um einen Prozentpunkt schmälern. Anfang April hatte US-Präsident Donald Trump dann 25 Prozent auf den Import aus der EU aufgeschlagen.
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