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Hitze im Büro: Wie Firmen aus der Region Heilbronn und Hohenlohe ihre Mitarbeiter schützen

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Steht die Luft mal wieder im Büro? Heiße Sommertage sorgen bei vielen Arbeitnehmern für eine verminderte Leistungsfähigkeit. Welche Maßnahmen Firmen aus der Region ergreifen, damit die Arbeit nicht zur Qual wird.


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Die Sommerhitze hat den Südwesten fest im Griff. Die Menschen suchen Abkühlung in Parks, Freibädern und Seen. Doch diejenigen, die arbeiten müssen, haben diese Möglichkeiten nicht. Was tun die regionalen Unternehmen, um ihre Mitarbeiter vor Hitze zu schützen? Wir haben uns umgehört.

Bechtle hat Asphaltfläche in Gartenanlagen umgewandelt

Der IT-Dienstleister Bechtle in Neckarsulm stellt seinen Mitarbeitern kostenfreie Getränke zur Verfügung, so dass sie bei hohen Temperaturen ausreichend trinken können. In der Firmenzentrale werden außerdem die Jalousien schon im Vorfeld heißer Tage automatisch heruntergefahren, um die Hitze erst gar nicht ins Gebäude zu lassen. 

Ein Bechtle-Sprecher verweist auf die Renaturierung von 7500 Quadratmetern asphaltierte Parkplatzfläche am Bechtle Platz. "Die beiden Gartenanlagen sorgen dafür, dass sich die Hitzeentwicklung rund um die Zentrale abschwächt." Dort können die Mitarbeiter auch arbeiten oder Treffen abhalten. 


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Audi bietet bei Audi zusätzliche bezahlte Pausen an

Ein Sprecher von Audi in Neckarsulm teilt mit, dass es ein vielfältiges Angebot im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung und des Arbeitsschutzes gibt. Damit entspreche Audi den steigenden Erwartungen an ein sicheres und gesundheitsförderndes Arbeitsumfeld. "An sämtlichen Produktionsbereichen stehen Trinkwasserspender für Mitarbeitende zur Verfügung und bei gewissen Temperaturen kann es zusätzliche, bezahlte Pausen geben", betont der Sprecher. Zudem sei für die Mitarbeiter der Produktion im Werk Neckarsulm, sowie der tangierten Bereiche, für die Zeit von Kalenderwoche 31 bis einschließlich Kalenderwoche 33 eine Betriebsruhe vereinbart.


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Kostenloses Eis beim Heilbronner Autozulieferer Läpple

Beim Autozulieferer Läpple steht den Mitarbeitern der kostenfreie Zugang zu Wasserspendern zur Verfügung. Und in den Sommermonaten gibt es einer Sprecherin zufolge punktuell Eisaktionen.

Der Hohenloher Ventilatorenspezialist Ziehl-Abegg hat einen Teil seiner Gebäude mit Klimaanlagen ausgestattet, ein anderer Teil wird mit Betonkernaktivierung gekühlt. "Und natürlich stehen bei uns an sehr vielen Stellen Ventilatoren auf mobilen Ständern, um den Menschen durch bewegte Luft Kühlung zu verschaffen", teilt ein Sprecher mit.

Marbach tüftelt an neuem Kältekonzept mit Grundwasser

Beim Heilbronner Stanzformspezialisten Marbach gibt es im Juli und August jede Woche Eis für die Mitarbeiter.  Im Firmengebäude sind zahlreiche Wasserspender verteilt, zudem gibt es Klimaanlagen an verschieden Stellen in den Gebäuden. "In unserer Produktionshalle wird speziell für die Sommermonate zusätzliche Mietkälte bereitgestellt", teilt eine Sprecherin mit. In den nächsten Jahren will Marbach mit einem neuen Kältekonzept mit Hilfe von Grundwasser die Raumtemperatur weiter verbessern. "Hierfür wurden bereits zwei Probebohrungen auf dem Marbach-Gelände durchgeführt und verschiedene Test gestartet", sagt die Sprecherin. 

Wer im kühlen Keller arbeitet, hat Glück. Doch viele Menschen sind am Arbeitsplatz der Sommerhitze ausgesetzt.
Wer im kühlen Keller arbeitet, hat Glück. Doch viele Menschen sind am Arbeitsplatz der Sommerhitze ausgesetzt.  Foto: Wolfram Kastl

In der VR-Bank Heilbronn Schwäbisch Hall sitzen die Mitarbeiter in klimatisierten Büros

Die Mitarbeiter des Mulfinger Ventilatorenbauers EBM-Papst haben in Hitzephasen die Möglichkeit, mobil zu arbeiten. Auch können sie ihre Arbeitszeit eigenverantwortlich einteilen, um der Hitze zu entgehen. Mitunter verteilen an den EBM-Standorten auch Führungskräfte Eis an die Mitarbeiter.

Bei der VR-Bank Heilbronn Schwäbisch Hall ist die Hitze kein großes Problem. "90 bis 95 Prozent unserer Räume haben eine Klimaanlage", sagt ein Sprecher. Zudem geben es für die Beschäftigten kostenlosen Kaffee und Wasser, so dass für ausreichende Flüssigkeitszufuhr gesorgt ist.  

Die Neckarsulmer Schwarz-Gruppe, zu der unter anderem Lidl, Kaufland, Prezero und Schwarz Digits gehören, teilt auf Anfrage mit: "Die Unternehmen der Schwarz-Gruppe halten sich selbstverständlich auch im Bereich des sommerlichen Wärmeschutzes zu jeder Zeit an alle geltenden gesetzlichen und arbeitsschutzrechtlichen Vorgaben."

 

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