Die unabhängige Rating-Agentur Ecovadis bewertet seit 2007 die Nachhaltigkeitsleistung von über 150.000 Unternehmen auf einer Skala von einem bis 100 Punkten. Die Unternehmen erhalten Auszeichnungen in Bronze, Silber, Gold oder Platin; der Platinstatus wird an die besten ein Prozent vergeben.
Dürr-Konzern erhält Platinstatus und gehört zu den Top-Ein-Prozent in Deutschland
Der Maschinen- und Anlagenbauer Dürr aus Bietigheim-Bissingen zählt zu den nachhaltigsten Unternehmen in Deutschland. Was der Konzern im Vergleich zu anderen besser macht.
Der Dürr-Gruppe hat im aktuellen Nachhaltigkeits-Rating von Ecovadis Platinstatus, erreicht. Damit gehört der Maschinen- und Anlagenbauer aus Bietigheim-Bissingen zu den Top-Ein-Prozent aller bewerteten Unternehmen, teilt der Konzern mit. Mit 85 von 100 möglichen Punkten konnte sich das Unternehmen nicht nur gegenüber dem Vorjahr (79 Punkte, Goldstatus) steigern, sondern erreichte auch seine bislang höchste Punktzahl.
Ausschlaggebend dafür seien die Fortschritte in den Bewertungskategorien Umwelt, Arbeits- und Menschenrechte sowie Ethik gewesen. Diese resultierten insbesondere aus einer transparenteren Nachhaltigkeitsberichterstattung und einem höheren Zertifizierungsgrad bei Umwelt-, Energie- und Arbeitssicherheitsnormen. „Nachhaltigkeit ist in unserer Geschäftstätigkeit fest verankert“, sagt Vorstandsvorsitzender Jochen Weyrauch.
Dürr will seine Treibhausgas-Emissionen um ein Drittel senken
Das spiegele sich in den Produkten, Prozessen und Entscheidungen von Dürr wider. So ergreife der Konzern nach eigenen Angaben Maßnahmen zur Reduktion von Treibhausgasemissionen an seinen 130 Standorten in 32 Ländern und entwickele energieeffiziente, nachhaltige Technologien für seine Kunden.
„Die Platinauszeichnung beim Ecovadis-Rating ist eine Bestätigung unseres bisherigen Engagements und zugleich ein Ansporn, unsere Nachhaltigkeitsziele konsequent weiterzuverfolgen“, verrät Weyrauch. Unter anderem will Dürr seine Gesamt-Treibhausgasemissionen bis 2035 um weitere 30 Prozent gegenüber 2024 senken. Das entspreche einer Reduktion von rund 1,8 Millionen auf 4,2 Millionen Tonnen.
18.000 Beschäftigte und ein Umsatz von 4,7 Milliarden Euro im Jahr 2024
Produkte, Systeme und Services des Unternehmens ermöglichen effiziente und nachhaltige Fertigungsprozesse für die Automobilindustrie, bei Produzenten von Möbeln und Holzhäusern sowie bei der Montage von Medizin- und Elektroprodukten. Der Konzern erzielte 2024 mit 18.000 Beschäftigten einen Umsatz von 4,7 Milliarden Euro. Die Zahlen für 2025 stellt das börsennotierte Unternehmen Anfang März vor.

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