Zwei Tote nach Explosion bei Bosch in Reutlingen: Was ist über den Standort bekannt?
Bei einer Gasexplosion auf dem Bosch-Firmengelände in Reutlingen sind zwei Menschen gestorben. Der Konzern entwickelt und fertigt dort unter anderem Steuergeräte für Autos.
Auf einem Gelände der Firma Bosch in Reutlingen ist es am Dienstag zu einer verheerenden Gasexplosion gekommen. Zwei Männer sind nach dem Unfall tot. Ein 52-Jähriger verstarb Polizeiangaben zufolge noch an der Unfallstelle, sein 44-jähriger Kollege erlag seinen schweren Verletzungen im Krankenhaus.
Eine Bosch-Sprecherin bestätigte „einen Unfall auf dem Werksgelände“. Doch was produziert die Firma am Standort in Reutlingen und wie viele Mitarbeiter sind dort beschäftigt?
Unfall mit Toten auf Firmengelände: Das produziert Bosch am Standort Reutlingen
Der deutsche Technologiekonzern Robert Bosch GmbH hat seinen Sitz in Stuttgart, die Hauptverwaltung ist in Gerlingen angesiedelt. Das Unternehmen gilt als weltweit größter Automobilzulieferer. In Abstatt im Landkreis Heilbronn ist die Tochter Bosch Engineering ansässig.
In Reutlingen, südlich von Stuttgart, befindet sich der Stammsitz des Bosch-Geschäftsbereichs Mobility Electronics. An dem Standort in der Tübinger Straße werden Halbleiter, Sensoren und Steuergeräte entwickelt und gefertigt, informiert der Konzern auf seiner Internetseite.
Der Geschäftsbereich Bosch eBike Systems sowie die Tochtergesellschaft Bosch Sensortec befindet sich in Kusterdingen. Der Ort ist wenige Kilometer von Reutlingen entfernt.
10.000 Mitarbeiter bei Bosch in Reutlingen und Kusterdingen beschäftigt
Auf seiner Internetseite wirbt Bosch am Standort Reutlingen mit „vielfältigen Räumlichkeiten und Grünflächen“. Vor Ort gebe es darüber hinaus „viele Angebote zur professionellen und persönlichen Weiterbildung“.
Insgesamt arbeiten an den beiden Standorten in Reutlingen und Kusterdingen laut Bosch-Angaben rund 10.000 Mitarbeiter. Diese sind in den Bereichen Entwicklung und Fertigung angestellt sowie in der Verwaltung und im Geschäftsbereich eBike Systems.
Die beiden Männer, die am Reutlinger Werksgelände bei einer Gasexplosion ums Leben gekommen sind, waren Angaben von Dienstag zufolge Mitarbeiter einer externen Firma.
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