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Bechtle steigt in Telemedizin ein – zusammen mit Uni Würzburg

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Der Neckarsulmer IT-Dienstleister Bechtle entwickelt zusammen mit dem Universitätsklinikum Würzburg eine digitale Plattform für die Versorgung von Herzpatienten. Und dies soll erst der Anfang sein.


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Der IT-Dienstleister Bechtle geht in die Herzmedizin: Der MDax-Konzern wird Konsortialführer für das Projekt Web Med X, in dem eine digitale Plattform für Herzpatienten entwickelt werden soll. Mit im Boot sitzt außerdem das Universitätsklinikum Würzburg, weitere technische und akademische Partner sind angeschlossen. 

Ziel ist eine sektorenübergreifende Telemedizinplattform, die Kliniken, niedergelassene Ärzte, Pflegekräfte und Patienten besser miteinander verbinden soll, um Versorgungslücken in der Phase nach dem Krankenhausaufenthalt zu schließen, Wiedereinweisungen zu vermeiden und die Versorgung nachhaltig zu verbessern. Das digitale Netzwerk soll als Muster für andere Regionen und Krankheiten dienen, heißt es in einer Mitteilung.

Bechtle steigt in Telemedizin ein – auch die Schwarz-Gruppe und SAP sind am Thema dran

Bechtle reiht sich damit ein in die Reihe großer Konzerne, die digitale Anwendungen für den Gesundheitssektor entwickeln wollen. Unter anderem arbeitet die Neckarsulmer Schwarz-Gruppe hier bereits mit den Sana-Kliniken und der Berliner Charité zusammen, während sich der Walldorfer Softwareriese SAP am Münchener Start-up Avelios Medical beteiligt, das ein cloud-basiertes Krankenhausinformationssystem entwickelt. SAP will damit die Grundlage für eine souveräne, also von ausländischen Betreibern unabhängige Klinikplattform legen.

Auch Bechtle engagiert sich jetzt in der Digitalisierung des Gesundheitswesens.
Auch Bechtle engagiert sich jetzt in der Digitalisierung des Gesundheitswesens.  Foto: Alternativer Fotograf

In dem Projekt von Bechtle werde nun eine Plattform entwickelt, die medizinische Informationen strukturiert zusammenführen und damit die Basis für ein modernes digitales Versorgungsnetzwerk schaffen soll. Perspektivisch sollen auch telemedizinische Anwendungen und digitale Begleiter wie Monitoring-Lösungen, Wearables oder Apps besser eingebunden werden können, wird angekündigt.

Diese Aufgaben hat Bechtle in dem Projekt

Die Neckarsulmer bringen dabei mit einem auf Gesundheits-Anwendungen spezialisierten Team Branchenerfahrung in der digitalen Gesundheitsversorgung in das Konsortium ein. Als Konsortialführer ist Bechtle für den technologischen Rahmen für die Plattform zuständig und begleitet damit die Überführung eines medizinischen Versorgungskonzepts in eine praxisfähige digitale Lösung, heißt es weiter.

„Unser Anspruch ist es, gemeinsam mit den medizinischen Partnern eine Lösung zu schaffen, die Menschen spürbar unterstützt und zugleich als Modell für weitere Anwendungsfelder dienen kann“, sagt Olaf Iseringhausen, Leiter des Teams Healthcare Solutions im IT-Systemhaus von Bechtle am Standort Bonn. Das Projekt ist auf mehrere Entwicklungsstufen angelegt: von der technischen und fachlichen Konzeption über die Erprobung im klinischen Alltag bis hin zur schrittweisen Öffnung für weitere Partner.

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