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Gerüchte um angeblichen SEK-Einsatz im Audi-Werk Neckarsulm: Behörden äußern sich

  
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Seit einer Woche halten sich hartnäckig Gerüchte um einen angeblichen SEK-Einsatz im Neckarsulmer Audi-Werk. Das sagen die Ermittlungsbehörden dazu.


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„Von unserer Seite gab es keine Festnahme“, stellt eine Pressesprecherin der Generalbundesanwaltschaft in Karlsruhe klar. Die Behörde ist für mögliche Straftaten unter anderem aus dem Bereich des Terrorismus und der Spionage zuständig. Einen Einsatz unter deren Federführung in den zurückliegenden Tagen im Audi-Werk Neckarsulm gibt es nicht. 

Whatsapp-Nachrichten über SEK-Einsatz bei Audi in Neckarsulm

In Whatsapp-Nachrichten von Audi-Mitarbeitern, die der Heilbronner Stimme vorliegen, heißt es, ein Spezialeinsatzkommando (SEK) der Polizei habe einen oder mehrere Mitarbeiter einer Leiharbeitsfirma festgenommen. Es soll ein Attentat geplant gewesen sein, in einem Spind seien Waffen entdeckt worden.

An diesen Behauptungen ist nach bisherigen Erkenntnissen überhaupt nichts dran. Das Gerede hört dennoch nicht auf. Immer wieder erreichen Hinweise darauf die Redaktion.

SEK-Einsatz im Audi-Werk Neckarsulm? Behörden ist nichts bekannt

Das Landeskriminalamt (LKA) Baden-Württemberg widerspricht den Äußerungen ebenfalls: „Hier ist so etwas, wie es geschildert wird, nicht bekannt“, sagt ein LKA-Sprecher. Der Staatsschutz, der politisch motivierte Straftaten untersucht und aufklärt, wisse von nichts. 

Im Polizeipräsidium Heilbronn ist von einem größeren Polizeieinsatz nichts bekannt. Am vergangenen Freitagmorgen habe es im Audi-Werk zwar eine Streitigkeit gegeben. Es sei aber nur eine Streife ins Werk gefahren.

Audi-Mitarbeiter aus Neckarsulm in Gewahrsam

Eine Sprecherin von Audi in Neckarsulm gibt an, dass eine Person in der vergangenen Woche in Gewahrsam genommen worden sei. Zu den Hintergründen äußert sie sich nicht. Das Audi-Werk in Neckarsulm mit seinen etwa 15.500 Beschäftigten besitze die Größe einer Kleinstadt. Dass die Polizei mal vor Ort sei, sei nicht ungewöhnlich.

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