Arbeitslosigkeit in Region Heilbronn und Hohenlohe sinkt
Sowohl in Stadt und Landkreis Heilbronn als auch in Hohenlohe geht die Arbeitslosigkeit im März zurück. Allerdings nicht so stark wie sonst im Frühjahr üblich.
Die Arbeitslosigkeit in der Region ist im März leicht zurückgegangen. Das zeigen die aktuellen Zahlen, die die Arbeitsagenturen am Dienstag veröffentlichten. Demnach waren in Stadt und Landkreis Heilbronn im vergangenen Monat 14.120 Männer und Frauen arbeitslos gemeldet – das sind 146 weniger als im Februar und 578 mehr als im März 2025. Die Arbeitslosenquote liegt unverändert bei 5,0 Prozent.
Statistik für Heilbronn und Hohenlohe: Für Arbeitslose bieten sich Chancen auf regionalem Arbeitsmarkt
„Die Arbeitslosigkeit ist im März erneut leicht zurückgegangen, liegt aber immer noch über dem Vorjahresniveau“, sagt Katrin von Löwenstein, Leiterin der Heilbronner Agentur für Arbeit. Gleichzeitig steige die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im Raum Heilbronn. Damit eröffneten sich für Arbeitsuchende und Arbeitslose weiterhin Chancen auf dem Arbeitsmarkt. „Die Aussichten, einen Arbeitsplatz zu finden sind auch in schwierigen Zeiten für beruflich qualifizierte Menschen besser als für Ungelernte. Daher unterstützen wir weiterhin Unternehmen wie auch Beschäftigte und Arbeitslose bei der beruflichen Qualifizierung und Weiterbildung“, sagt Katrin von Löwenstein.
Im Bezirk Schwäbisch Hall-Tauberbischofsheim ist die Arbeitslosigkeit zuletzt ebenfalls gesunken. Hier waren im März 13.545 Männer und Frauen arbeitslos gemeldet – das sind 370 weniger als im Februar 2026 und 132 weniger als im März 2025. Die Quote sank leicht auf 3,9 Prozent.
Im Hohenlohekreis waren 2545 Menschen arbeitslos gemeldet, das sind 22 weniger als im Februar und 30 weniger als im März 2025. Die Arbeitslosenquote liegt hier unverändert bei 3,7 Prozent.
Die Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt fällt eher schwach aus
„Im Frühjahr steigt die Arbeitskräftenachfrage traditionell“, sagt Agenturleiterin Elisabeth Giesen. „So haben knapp 1200 Arbeitslose eine Arbeitsstelle gefunden.“ Das seien mehr als 15 Prozent mehr als im Februar. Allerdings falle die Frühjahrsbelebung in diesem Jahr eher schwach aus, denn 1160 Menschen hätten im gleichen Zeitraum ihren Arbeitsplatz verloren, so Giesen.
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