Wie wird das Wetter an Silvester? Meteorologe gibt aktuelle Prognose
Das Wetter bleibt auch an Silvester winterlich. Während der Jahreswechsel im Norden Deutschlands stürmisch wird, muss sich der Südwesten auf eine kalte Nacht einstellen.
Kurz vor Silvester stellt sich jedes Jahr die gleiche Frage: Ermöglicht das Wetter einen klaren Blick auf das Feuerwerk – oder fällt der Jahreswechsel wortwörtlich ins Wasser? Klar ist: Wer in der Nacht unterwegs ist, sollte sich wetterfest anziehen. Dabei unterscheiden sich die Prognosen des „Deutschen Wetterdienstes“ (DWD) für den Norden und Süden Deutschlands teils deutlich.
Wie wird das Wetter an Silvester? DWD gibt Prognose
Vor allem in der Nordhälfte wird es in der Nacht und besonders am Neujahrstag ungemütlich. In der Nacht baue sich ein Sturm auf, bereits um Mitternacht seien die ersten starken Böen auf den Bergen und an der Küste zu erwarten, sagt Meteorologe Tobias Reinartz vom Deutschen Wetterdienst DWD. „Vorsicht also beim Feuerwerk!“
Ansonsten fallen laut DWD vor allem in der Nordosthälfte und im Südosten zeitweise Niederschläge, in tiefen Lagen als Regen, oberhalb von 200 bis 400 Meter als Schnee. Auch im Westen dominieren demnach dichte Wolken, es bleibt aber überwiegend trocken.
Ruhiger verläuft die Nacht zum Donnerstag vom Schwarzwald bis zu den Alpen, dort bleibt es trocken. Bei geringer Bewölkung wird es laut DWD aber kalt – so sind ganz im Südwesten und an den Alpen bis zu minus 8 Grad möglich. Für Heilbronn sagt der DWD Höchsttemperaturen von einem Grad voraus, ebenso für Öhringen. Im restlichen Land werden plus 5 bis 0 Grad im Norden, sonst plus 1 bis minus 5 Grad erwartet.
Wetterprognose für Neujahr: Sonnenschein und leichter Schneefall im Süden
Verantwortlich für den immer stärker werdenden Wind zeige sich Tief Tizian, das sich auf seinem Weg nach Südskandinavien deutlich verstärke und zu einem Neujahrssturm entwickle, sagt Meteorologe Reinartz.
Am Neujahrstag werde es in der Nordhälfte und im Bergland stürmisch, an der Nordsee seien schwere Sturmböen zu erwarten. „Dazu wird es nasskalt mit Schauern, die zum Teil bis in tiefe Lagen Schnee im Gepäck haben, im Norden sind einzelne Graupelgewitter am Start und das Bergland präsentiert sich zunehmend winterlich“, erklärt er.
Und wie sieht es im Süden aus? Dort werde zwar mit Sonnenschein ins neue Jahr gestartet, am Freitag dürfte dann aber auch dort etwas Schnee fallen. Denn dann gibt es den Prognosen zufolge verbreitet nasskaltes Wetter mit vielen Wolken und einigen Regen-, Schneeregen- und Schneeschauern, im Norden auch mit kurzen Graupelgewittern. Im Bergland ist es winterlich mit Schnee. Lediglich ganz im Süden fällt kaum Niederschlag.
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