Gelbe Wolke
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Saharastaub trifft Baden-Württemberg – mit Putzen und Autowaschen lieber warten

  
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Auf Baden-Württemberg steuert eine Wolke mit Saharastaub zu. Mit dem Fensterputzen und Autowaschen sollte lieber bis nach dem Wochenende gewartet werden. 


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Wer bei dem Frühlingswetter jetzt Fenster putzen möchte oder vorhat, das Auto durch die Waschanlage zu fahren, sollte damit lieber noch etwas warten. Denn: Saharastaub steuert auf Baden-Württemberg zu. Die Folge: Eine gelbe Staubschicht legt sich über die Oberflächen. 

Staubige Saharaluft wird nach Baden-Württemberg gelenkt

Durch ein Tiefdruckgebiet über Spanien wird staubige Luft ins Land geweht, erklärt eine Sprecherin des Deutschen Wetterdienstes (DWD) gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Der Saharastaub soll Baden-Württemberg am Wochenende erreichen. 

Der Staub wird bei bestimmten Wetterlagen vom Wind aufgewirbelt und gelangt so in die Atmosphäre. Luftströme können den Saharastaub dann bis nach Deutschland bringen. 

Saharastaub trifft Baden-Württemberg: Wie viel kommt? 

Wenn Saharastaub auf Deutschland zusteuert und es dann auch noch regnet, ist die Rede von „Blutregen“. Denn: Der Niederschlag spült den Staub aus der Luft und nimmt eine gelbliche bis rötliche Farbe an. Dadurch landet dann noch mehr Saharastaub auf Autos und Fenstern. Baden-Württemberg hat am Wochenende allerdings diesbezüglich Glück: Niederschlag sei keiner angekündigt. 

Generell muss nicht mit allzu viel Staub gerechnet werden. „Man wird jetzt nicht so einen richtig gelben Himmel haben“, sagt eine Meteorologin des DWD. Nach einem aktuellen Modell des Wetterdienstes ist nur eine leichte Konzentration des Saharastaubs in den Luftströmen enthalten, die am Wochenende aus Südwesten nach Baden-Württemberg strömen. 

Die Konzentration falle wahrscheinlich auch geringer aus als noch Anfang der Woche prognostiziert. Auch kommende Woche ist noch mit einer geringen Staubkonzentration in der Luft zu rechnen, so der DWD. Sobald die Staubwolke weitergezogen ist, lohnt es sich, das Auto sauberzumachen – dabei kommt es auf die richtige Reinigung und Pflege an.  (lis/dpa)

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