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Schlammschlacht bei Open-Air-Festival
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Veranstalter und Polizei: So lief die Abreise vom Wacken-Festival

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Nachdem Regen und Schlamm zu einem Anreise-Stopp geführt hatten, fahren am Sonntag alle Besucher des Heavy-Metal-Festivals Wacken wieder nach Hause. Der Veranstalter hat bereits erste Details für 2024 verkündet.

von dpa und unserer Redaktion
Festivalbesucher verlassen das verschlammte Campinggelände des Wacken Open Air mit ihren Fahrrädern. Foto: Axel Heimken/dpa
Festivalbesucher verlassen das verschlammte Campinggelände des Wacken Open Air mit ihren Fahrrädern. Foto: Axel Heimken/dpa  Foto: Axel Heimken (dpa)

Das bekannte Heavy-Metal-Festival im schleswig-holsteinischen Wacken, das in den vergangenen Tagen wegen schlechter Wetterverhältnisse in die Schlagzeilen geraten war, ist zu Ende. Aufgrund von Regen und Schlamm hatte der Veranstalter am Dienstag, 2. August, einen Einlass-Stopp für Besucher des Wacken Open Air verkündet.

"In Anbetracht der Witterungsverhältnisse ist die zumutbare Besucherkapazität für das Wacken Open Air 2023 nun erreicht", hatte der Veranstalter am Dienstagabend mitgeteilt. 

Abreise vom Heavy-Metal-Festival Wacken verläuft gut

Die Abreise ist zunächst ohne Probleme verlaufen. "Dank einer intensiven Kommunikation zu den besonderen Umständen, verläuft die Abreise sehr gut", teilte ein Festivalsprecher der Deutschen Presse-Agentur am Sonntagmittag mit. In der Nacht von Samstag auf Sonntag hätten bereits um die 50 Prozent der Gäste die Heimfahrt angetreten. Bis zum Mittag waren demnach 90 Prozent abgereist.


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"Aktuell sind nur noch sechs der insgesamt circa 60 Traktoren im Einsatz, um vereinzelt PKW abzuschleppen", erklärte der Sprecher. Dank der ab Freitag umgesetzten Maßnahmen zur Verbesserung der Wegverhältnisse und Ausfahrten auf den Campingflächen habe ein Großteil der Fans selbstständig abreisen können.

Verkehr nach Wacken-Festival: Autos sind weitgehend sauber

Mit Traktoren werden Fahrzeuge vom verschlammten Campinggelände des Wacken Open Air gezogen. Foto: Axel Heimken/dpa
Mit Traktoren werden Fahrzeuge vom verschlammten Campinggelände des Wacken Open Air gezogen. Foto: Axel Heimken/dpa  Foto: Axel Heimken (dpa)

"Der Verkehr fließt", berichtete auch ein Polizeisprecher am Mittag. Es seien natürlich mehr Autos auf den Straßen als an einem gewöhnlichen Sonntag und die Straßen seien ein bisschen dreckig. Es befinde sich aber "alles im erwartbaren Soll". Der Polizeisprecher ist nach eigenen Angaben an einem Abschleppfahrzeug vorbeigefahren, auf den der ADAC ein verschlammtes Fahrzeug zog. Insgesamt seien die Autos aber weitgehend sauber. "Schlamm ist runter", sagte er.

In der Nacht zu Sonntag war die 32. Auflage des Wacken Open Air (W:O:A) zu Ende gegangen. Auf neun Bühnen gab es mehr als 200 Konzerte – unter anderem von Metal-Größen wie Iron Maiden, Helloween und Doro Pesch. Zum Festivalstart gab es wegen viel Regens im Vorfeld schlammbedingt Chaos. Viele Fahrzeuge mussten bei der Anreise von Treckern auf die Campingplätze geschleppt werden. Tausende durften nach einem am Mittwoch verhängten Einlassstopp nicht mehr aufs Gelände.

Wacken 2024: Veranstalter veröffentlicht erste Details zum Programm

Das 33. Wacken Open Air im kommenden Jahr findet vom 31. Juli bis 3. August 2024 statt. Die erste Bandwelle hat der Veranstalter bereits bekannt gegeben. Besucher des Heavy-Metal-Festivals dürfen sich unter anderem auf die Scorpions, Amon Amarth, Bury Tomorrow und viele mehr freuen.

Der Ticket-Vorverkauf startet bereits am Sonntag, 6. August, um 20 Uhr unter www.metaltix.com.

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