Nach knapp zwei Jahren Bauzeit ging im Mai 2020 das neue Umschlaglager der Adolf Würth GmbH & Co. KG im Gewerbepark Hohenlohe, direkt an der A6 und in unmittelbarer Nähe zum Firmensitz, in Betrieb. Über das neue Außenlager hebt der Konzern die logistische Leistungsfähigkeit auf eine neue Ebene.Noch näher am Kunden Mit dieser Drehscheibe für Warenströme in ganz Europa hat Würth die Logistik aus Kundensicht neu gedacht. Nach dem Motto „Alles in einem Paket“ bündelt Würth die Bestellungen, damit der Kunde genau eine Sendung erhält, was Packstücke und Füllmaterial reduziert. Hierfür fasst das neue Lager verschiedene Versandstellen sowie Außenläger zusammen. Es ist Sammel- und Knotenpunkt für den Umschlag und die Zusammenfassung von Warenströmen zur Weiterverteilung in ganz Europa. Rund 20 Prozent aller Aufträge aus dem neuen Lager gehen direkt ins europäische Ausland: von der Bestückung der Lager von Würth Tochtergesellschaften bis hin zu Sendungen direkt zu Endkunden.73 Millionen Investition Die Investitionssumme für das neue Umschlaglager und die damit verbundene Neugestaltung des Logistikprozesses beläuft sich auf rund 73 Millionen Euro und setzt ein entsprechendes Frachtvolumen voraus. Das Lager bietet 12 800 Palettenplätze, 74 Andockstellen für Lkw und hat eine Grundfläche von rund 50 000 Quadratmetern. Damit ist diese bisher größte Logistikinvestition auf der einen Seite eine klare Aussage des Unternehmens zur weiteren Standortentwicklung in Hohenlohe und spricht auf der anderen Seite gleichzeitig für das weitere Wachstum des Mutterunternehmens. Bei voller Auslastung werden rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Zweischichtbetrieb im Logistikkomplex arbeiten. red
Neues Umschlaglager an der A6 ist die bisher größte Logistikinvestition in der Firmengeschichte
Die Ideenschmiede
Im zukünftigen Würth Innovationszentrum sollen zukunftsweisende Produkte und Systeme entstehen

Mit dem Bau eines Innovationszentrums am Heimatstandort Künzelsau schafft Würth Raum für Ideen, Kreativität und zukunftsweisende Produkte und Systeme. Das Projekt soll vor allem dazu dienen, Innovationszyklen von Produkten zu verkürzen. Künftig werden dort in Kooperation mit den Universitäten Stuttgart, Karlsruhe und Innsbruck insgesamt rund 250 Menschen Produkte und Systemlösungen der Zukunft entwickeln.
Synergien
Die vernetzte Zusammenarbeit der Entwickler der Adolf Würth GmbH & Co. KG mit denen einiger Tochterunternehmen soll ein großer Synergiehebel sein. Zu den Tochterunternehmen gehören SWG Schraubenwerk Gaisbach, Dringenberg Betriebseinrichtungen in Obersulm, Toge Dübel in Nürnberg, MKT Metall-Kunststoff-Technik in Weilerbach sowie Chemofast Anchoring in Willich. Das Innovationszentrum bietet auf 15 000 Quadratmetern attraktive Arbeitsbedingungen für Forscher, Entwickler und Studierende.
Mehr Fachkräfte
Würth ist seit jeher als innovationsfreudiges Unternehmen bekannt. Um diese Innovationskraft auch für die Zukunft beizubehalten und sogar noch deutlich auszubauen soll die interne Forschung bei Würth gestärkt werden. Zusätzlich ist es Ziel, auch die Zusammenarbeit mit den eigenen Herstellerfirmen im Konzern weiter zu intensivieren.
Durch das attraktive Gebäude mit seinen Laboren und Werkstätten und das vielseitige Forschungs- und Entwicklungsumfeld sollen hervorragend ausgebildete Fachkräfte nach Hohenlohe gelockt werden. Über die Kooperation mit den Universitäten werden Studierende direkt angesprochen. Auf diese Weise können junge Talente frühzeitig erkannt und gefördert und für das Unternehmen Würth begeistert werden. red