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Fußball-Verbandsliga

„Vernünftig und mit Anstand“ – VfR Heilbronn startet seine Abschiedstournee

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Seine zweites Verbandsliga-Jahr hatte sich der VfR Heilbronn anders vorgestellt. Immerhin kann das Schlusslicht jetzt seine Planungen für die Landesliga aufnehmen.


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Erstmals in der noch jungen Geschichte des neuen VfR Heilbronn endet für den Verein eine Saison mit einem Rückschlag. Nach Platz neun im ersten Jahr der Fußball-Verbandsliga Württemberg sollte in der Spielzeit 2025/2026 eine ruhige Runde ohne Sorgen um den Klassenerhalt auf den Rängen vier bis sieben gespielt werden – dieses Ziel wurde deutlich verpasst. Am Samstag, 2. Mai, empfängt der VfR als Schlusslicht um 14 Uhr auf seiner Verbandsliga-Abschiedstournee zunächst den VfB Friedrichshafen. 

Der VfR Heilbronner ist Tabellenletzter – mit vier Punkten Rückstand auf den VfL Waiblingen – und muss sich vor den letzten sechs Spielen mit dem Abstieg in die Landesliga abfinden. „Es kann nicht immer nur nach oben gehen“, erklärt Sportdirektor Alexander Thomas. Rückschläge sind für ihn nie auszuschließen, zumal der VfR seit seiner Neugründung ja extrem schnell gewachsen und bisher von Erfolg zu Erfolg marschiert sei. Dass es für die Schwarzweißen nahtlos so weitergeht, damit war nicht zu rechnen. 

VfR Heilbronn will auf seiner Abschiedstournee keine Punkte abschenken

Da nun Gewissheit herrscht, in welcher Spielklasse der VfR Heilbronn die Saison 2026/2027 bestreitet, können die Verantwortlichen die personellen Entscheidungen final angehen und müssen nicht zweigleisig planen. „Wir wollen uns vernünftig und mit Anstand verabschieden“, sagt Sportdirektor Alexander Thomas vor dem Saisonendspurt. Er macht dabei aber auch deutlich, dass keine Punkte abgeschenkt werden sollen: „Wir wollen nicht verlieren, keiner will das. Wer verlieren will, der kann daheimbleiben.“

Sportdirektor Alexander Thomas (rechts) sieht den VfR Heilbronn trotz des anstehenden Abstiegs weiterhin als "interessante Adresse".
Sportdirektor Alexander Thomas (rechts) sieht den VfR Heilbronn trotz des anstehenden Abstiegs weiterhin als "interessante Adresse".  Foto: Altinkaya, Adnan

Selbst wenn der VfR Heilbronn ein paar Punkte mehr geholt und der Klassenerhalt dadurch weiter möglich gewesen wäre, hätte vermutlich bis zum letzten Spieltag für beide Szenarien geplant werden müssen. „Wir haben viele Verträge, die auslaufen, und da gilt es für die Jungs, dass sie sich in den letzten Spielen eventuell für die nächste Saison empfehlen“, sagt Thomas, für den der VfR auch eine Liga tiefer „eine interessante Adresse“ bleibt. Diese „Rückmeldung“ habe er bereits in Gesprächen erhalten. 

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