Was tut sich im Winter beim VfB Stuttgart? Sportvorstand Wohlgemuth bezieht Stellung in Personalfragen
VfB Stuttgarts Sportvorstand Wohlgemuth deutet Arevalo-Transfer an – und definiert dessen Rolle. So ist der Stand bei Silas und Milosevic.
Der Sportvorstand des VfB Stuttgart hatte Geschenke für die Journalisten mitgebracht. Christbaumkugeln gefüllt mit Gin verteilte Fabian Wohlgemuth am Samstagabend nach dem 0:0 gegen die TSG Hoffenheim in der Mixed Zone der Stuttgarter Arena. Einen Neuzugang zauberte er nicht aus dem großen Karton mit den Geschenktüten. Doch klar ist: Der Ecuadorianer Jeremy Arevalo soll im neuen Jahr dazustoßen.
Kommt Jeremy Arevalo zum VfB Stuttgart? Sportvorstand betont Rolle als Perspektivspieler
Der 21-Jährige spielt aktuell noch für den spanischen Zweitligisten Racing Santander und schaffte am Samstag etwas, was der VfB-Offensive nicht gelang. Der Stürmer erzielte nämlich am Samstagnachmittag ein Tor (1:1 in Huesca). Rund sieben Millionen Euro soll der Neue kosten. „Die Wahrscheinlichkeit für Transfers steigt ab dem 1.1.“, sagte Wohlgemuth grinsend. Ein Transfer-Dementi gab es ebenso wenig wie eine Bestätigung. Aber durch die Blume ist klar, dass Arevalo als Perspektivspieler dazustoßen soll. „Es geht ja nicht darum, einen Akutersatz zu verpflichten. Es geht darum, zu sagen: Das ist ein Spieler, der hilft uns nicht nur sofort, sondern in der Saison danach. Es geht darum, verschiedene Facetten abzubilden“, sagte Wohlgemuth.

Für andere Spieler des VfB Stuttgart sieht die Perspektive für 2026 wesentlich schlechter aus. Fan-Liebling Silas schaffte es trotz der Abwesenheit von Bilal El Khannouss auch zum Jahresabschluss nicht in den Kader. Im Sommer läuft der Vertrag aus. Der VfB würde sich gerne das durchaus üppige Silas-Salär bis zum Sommer sparen. „Man muss darüber nachdenken, ob ein Wechsel für beide Seiten sinnvoll ist“, sagte Wohlgemuth über Silas, der es nach seiner langen Verletzungspause nicht einmal mehr in den Spieltagskader geschafft hat.
Veränderung beim VfB Stuttgart? Milosevic-Entscheidung naht
Auch bei Leonidas Stergiou stehen die Zeichen auf Trennung, weil er im Vergleich zu Lorenz Assignon und Josha Vagnoman hintendran ist. Eine Leihe nach Heidenheim steht hier im Raum für den 23-jährigen Schweizer, der bei der WM dabei sein möchte. Zurückkehren müsste hingegen vertragsgemäß Stürmer Jovan Milosevic (20), dessen Leihe bei Partizan Belgrad an Silvester endet. Mit 16 Torbeteiligungen in 17 Spielen in der ersten serbischen Liga hat er sich ins Schaufenster gespielt. Wie es mit ihm weitergeht? „Das entscheiden wir die nächsten zehn Tage“, sagte Wohlgemuth.
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