VfB Stuttgart hat „keine brachialen Rachegelüste“ vor Spiel gegen HSV
Die Niederlage gegen den Hamburger SV in der Hinrunde hat der VfB Stuttgart vor dem Spiel am Sonntag nicht vergessen. Trainer Sebastian Hoeneß hat keine „brachialen Rachegelüste“.
Vor dem Spiel gegen den Hamburger SV am Sonntag (17.30 Uhr, live im TV und Stream) werden beim VfB Stuttgart Erinnerungen wach: In der Hinrunde gab es den Last-Minute-Schock in der Hansestadt. Mit der letzten Aktion der Partie konterte der Aufsteiger nach einem völlig misslungenen VfB-Freistoß am HSV-Sechzehner zum 2:1-Sieg.
„Wir haben es nicht vergessen“, gibt Sebastian Hoeneß vor dem Spiel zu. Es war ein Erlebnis, dass „man nicht zu oft in seiner Karriere“ erlebt. Der Trainer des VfB Stuttgart spricht von einem „harten Moment“, denn die Schwaben waren sich sicher, dass „man unentschieden spielt oder gewinnt“. Doch die Partie endete dramatisch.
VfB Stuttgart hat Niederlage in Hamburg nicht vergessen – „keine Rachegelüste“
Der VfB war in Überzahl, nachdem der HSV eine Rote Karte sah. Angelo Stiller und Deniz Undav hatten eine Idee bei einem Freistoß in letzter Sekunde. Aber: Die Ausführung misslang, der HSV konterte sich zum Erfolg. Freude beim ehemaligen Bundesliga-Dino, Frust und Erklärungsnot in Stuttgart. Zwar ist das Hinrundenspiel nicht vergessen, aber eine große Revanche soll es nicht geben.
„Wir haben keine brachialen Rachegelüste“, erklärt Hoeneß, der positiv auf die Partie blickt. „Wir wollen das Heimspiel nutzen, um wieder erfolgreich zu sein.“ Zuletzt kassierte der VfB Stuttgart gegen den BVB eine Niederlage, die vergleichbar mit dem Ende in Hamburg war: Ein Last-Minute-K.o..
Gegen die Hamburger will es der VfB nun besser machen und die Erfahrungen aus dem BVB-Spiel nutzen. Hoeneß: „Wir wollen gerade nach vorne mehr investieren, um noch mehr Chancen zu kreieren.“ Vor allem die Läufe ohne Ball sollen wieder in den Fokus rücken, um die richtigen Räume zu bespielen. Eine gute Nachricht gibt es vor dem Spiel auch noch: Bis auf Kapitän Atakan Karazor, der wegen einer Gelbsperre fehlt, sind nahezu alle Spieler an Bord. Auch Lazar Jovanovic wird inzwischen wieder langsam an das Mannschaftstraining herangeführt.
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