Randale vor VfB-Spiel: Union-Berlin-Fans werden auf Weg nach Stuttgart auffällig
Vor und nach dem Spiel zwischen dem VfB Stuttgart und dem 1. FC Union Berlin in der MHP Arena sind Fußball-Fans auffällig geworden. Etwa 330 Anhänger von Union Berlin sollen in einem Zug randaliert haben.
Der VfB Stuttgart hat gegen den 1. FC Union Berlin am Sonntag ein Unentschieden erspielt. Doch Fans der beiden Fußballvereine sollen bei An- und Abreise in Stuttgart mehrere Straftaten verübt haben. Das berichtet die Bundespolizei.
Randale in Zug nach Stuttgart: Reisender von Union-Fan geschlagen
Nach aktuellem Stand nutzten etwa 330 Fans des 1. FC Union Berlin einen Regionalexpress von Nürnberg Richtung Stuttgart. Unbekannte sollen im Zug mehrere Sachbeschädigungen begangen haben. Offenbar brachten sie Farbschmierereien und Aufkleber an. Außerdem wurde die Toilette im Zug beschädigt.
Einem 24-jährigen unbeteiligten Reisenden habe die Situation laut Polizei missfallen. Er filmte den Vorfall im Zug nach Stuttgart mit seinem Handy. Nach bisherigen Erkenntnissen soll ihn daraufhin einer der Fans geschlagen und aufgefordert haben, das Video zu löschen. Wegen der Vorfälle begleiteten Einsatzkräfte der Bundespolizei den Zug ab dem Bahnhof Murrhardt.
Union-Fan schlägt Polizist am Bahnhof nach Spiel gegen VfB Stuttgart
Nach dem Spiel störte ein 18-jähriger Union-Anhänger am Stuttgarter Hauptbahnhof die Ordnung. Beamte der Bundespolizei kontrollierten ihn. Dabei verhielt sich der deutsche Staatsangehörige uneinsichtig und unkooperativ. Im weiteren Verlauf soll er versucht haben, nach einem Beamten zu schlagen und musste fixiert werden.
Gegen ihn läuft ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde der 18-Jährige auf freien Fuß gesetzt.
Die Bundespolizeiinspektion Stuttgart führt außerdem Ermittlungen wegen des Verdachts der Sachbeschädigung und der Körperverletzung. Zeugen mit Hinweisen zur Tat oder zu den mutmaßlichen Tätern sollen sich unter 0711/55049-1020 oder per E-Mail an bpoli.stuttgart.oea@polizei.bund.de melden.
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