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Die jungen Wilden sind zurück: Reaktionen auf das 3:2 des VfB gegen Bern

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Das sagen VfB-Trainer Sebastian Hoeneß und die Spieler Ermedin Demirovic sowie Jamie Leweling nach dem Achterbahnabend gegen Young Boys Bern. Chema spricht nur kurz. 


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Die jungen Wilden sind zurück. „Es war ein wildes Spiel“, sagte Sebastian Hoeneß, Cheftrainer des VfB Stuttgart, nach dem 3:2 am Donnerstagabend. Beim Sieg der Stuttgarter gegen nie aufgebende Young Boys aus Bern ging es hin und her - obwohl es im letzten Spiel der Gruppenphase der Europa League zunächst nur hin, auf das Tor der Schweizer gegangen war. 

Der Abend in der MHP-Arena erinnerte an den VfB in der Zeit zwischen 2001 und 2004. Unter Trainer Felix Magath hatte es einen enormen sportlichen Aufschwung gegeben. So wie jetzt. Die Mischung stimmte mit eben den jungen Wilden wie Hinkel, Hildebrand und Kuranyi und den Routiniers wie Balakov, Bordon und Soldo. Ihr Offensivspiel begeisterte. So wie jetzt. So wie gegen Bern.

Demirovic und Leweling sind nach dem 3:2 des VfB gegen Bern selbstkritisch

Wenngleich die Schwäche der Stuttgarter - mal wieder - im Abschluss eklatant war, den VfB noch mal in die Bredouille brachte. „Wir müssen uns ankreiden, dass wir die Partie nicht früher entschieden haben“, sagte Ermedin Demirovic, einer der Routiniers 3:0. „Wir fühlten uns offenbar einen Tick zu sicher“, merkte Jamie Leweling, einer der jungen Wilden 3.0, an. 

„Ich darf nichts sagen.“

Chema

Aber die neuen jungen Wilden wären nicht berechtigte Erben, hätten sie das Spiel nach der Sieben-Minuten-2:0-Führung und der 2:2-Wende im letzten Moment nicht noch einmal hingebogen. Der 20-jährige Chema war mit seinem Treffer in der 90. Minute der Held des Abends. „Ja, so kann man das sagen“, nickte Kapitän Atakan Karazor. Chema schwieg. „Ich darf nichts sagen“, teilte er auf dem Weg aus dem Kabinentrakt mit. Der Spanier war ein stiller und stummer Genießer.

Gut, dass Hoeneß Chema nicht ausgewechselt hat

Berns Trainer Gerardo Seoane sprach von einem „Wechselbad der Gefühle“. Kollege Sebastian Hoeneß war erstaunt, dass „in einer eigentlich kontrollierten Partie eine völlig neue Dynamik“ entstehen konnte. Seine Wechsel waren gut. Noch besser war, dass er Chema eben nicht auswechselte. Die Mannschaft glaubte bis zum Schluss an sich. „Umso wichtiger waren unsere Reaktion und die Energieleistung, mit der wir das Spiel noch auf unsere Seite gezogen haben“, sagte Jamie Leweling.

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