„Sehr, sehr achtsam bleiben“ – was VfB-Trainer Hoeneß in Hoffenheim gelernt hat
Der VfB Stuttgart ist Vierter in der Bundesliga-Tabelle und hat die Champions League vor Augen. Das hat Sebastian Hoeneß einst auch bei der TSG Hoffenheim erlebt - inklusive Absturz.
Sportvorstand Fabian Wohlgemuth vom VfB Stuttgart findet es „schön, dass wir nun ein noch größeres Polster gegenüber Freiburg und Frankfurt haben“. Der Siebte und der Achte des Bundesliga-Klassements liegen nach dem 1:0-Sieg des VfB gegen Freiburg, nach 20 von 34 Spieltagen, satte zwölf Punkte hinter der Stuttgarter Mannschaft. Im Kampf um die Europapokalplätze ist bereits eine Vorentscheidung gefallen.
Im Rückspiegel des VfB Stuttgart sind nur noch zwei Teams zu sehen
Wenn man beim VfB (Vierter, 39 Punkte) in den Rückspiegel schaut, tauchen dort nur noch RB Leipzig (Rang fünf, 36 Zähler) und Bayer Leverkusen (Platz sechs, 35) auf. Weiterhin überraschend ist der Auftritt des badischen Nachbarn TSG Hoffenheim, der nach seiner Serie von fünf Siegen im Jahr 2026 mit 42 Punkten auf Rang drei der Tabelle zu finden ist.
Als Sebastian Hoeneß einst Trainer bei der TSG war, stand sein Team im Winter 2021 plötzlich auf Platz vier und „Bild“ titelte: „So stürmt Hoeneß in die Champions League“. Am 23. Spieltag war Hoffenheim noch punktgleich mit dem Vierten aus Leipzig auf Rang fünf.
In Hoffenheim musste Sebastian Hoeneß wegen Erfolglosigkeit gehen
Einige Monate später wurde Hoeneß in Hoffenheim vom Hof geschickt, denn es war steil bergab gegangen. Alleine in den drei letzten Saisonspielen gegen Freiburg (3:4), Leverkusen (2:4) und Gladbach (1:5) kassierte die TSG 13 Gegentore. Hoffenheim verspielte letztlich sogar den Startplatz in der Conference League deutlich.
Auch deshalb ist Sebastian Hoeneß sehr vorsichtig, wenn er jetzt beim VfB Stuttgart nach der Champions League gefragt wird. „Sehr, sehr achtsam“ müsse man bleiben, sagte der 43-Jährige. Da eine Saison „immer auch aus Wellen“ bestehe, müsse man fokussiert bleiben, erklärte der Coach. Demut statt Übermut heißt das Credo - Hoeneß hat aus den Hoffenheimer Tagen viel gelernt.
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