Nartey startet gegen den FC Porto – das Assignon-Problem beim VfB Stuttgart
Nikolas Nartey startet gegen FC Porto als Rechtsverteidiger, Lorenz Assignon sitzt nur auf der Bank. Der Franzose gerät immer mehr ins Hintertreffen – und hat große Schwachstellen offenbart.
Nikolas Nartey ist beim VfB Stuttgart wohl die Startelf-Überraschung im Achtelfinal-Hinspiel gegen den FC Porto. Der Däne startet in der Viererkette auf der rechten Abwehrseite. Währenddessen sitzt Lorenz Assignon auf der Bank. Der Franzose kam im Sommer 2025 zum VfB und sollte die Baustelle auf der Position beheben.
Der Nicht-Einsatz gegen den FC Porto ist eine Art Höchststrafe, denn: Josha Vagnoman, der die Nase vor Assignon hat, fehlt verletzt. Trainer Sebastian Hoeneß setzt dennoch auf eine Viererkette, aber nicht auf Assignon. Stattdessen startet der eigentlich offensiv spielende Nartey.
Nartey startet gegen den FC Porto: Assignon beim VfB Stuttgart nur Bankdrücker?
Ein Grund dafür könnte die schwache Leistung Assignons beim 2:2 gegen den FSV Mainz 05 am vergangenen Bundesliga-Spieltag gewesen sein. Von der Heilbronner Stimme bekam er die Note 5. Die Einzelkritik offenbart auch ein großes Problem des Rechtsverteidigers.
"Oft weit vorne positioniert, um Impulse im Offensivspiel geben zu können. In Assignons Rücken fand Mainz dann Räume, um gefährlich zu werden", hieß es in der Einzelkritik. Assignon hat einen starken Offensivdrang und sorgt mit seinem Tempo für Gefahr. Auch die Hereingaben sind oft nicht verkehrt. Was aber meist fehlt: Defensivarbeit.
Ist der Gegner im Ballbesitz auf der Assignon-Seite, wirkt er oft nicht entschlossen genug beim Verteidigen. Nach einem offensiven Vorstoß ergeben sich zudem Räume auf der rechten Seite des VfB Stuttgart, die Assignon in Kauf nimmt. Gerade gegen starke Gegner wie den FC Porto (live im Free-TV) ist das Risiko wohl zu hoch, so dass Nartey für Hoeneß die bessere Option darstellte. Und Assignon? Der ist nicht der erwünschte 12-Millionen-Baustellen-Schließer.
Kommentare öffnen

Stimme.de
Kommentare