„Für uns ärgerlich“ – Sportchef Wohlgemuth zum vergebenen Sieg des VfB Stuttgart
Als Ermedin Demirovic und Deniz Undav in Mainz das 2:1 für den VfB Stuttgart herausgeschossen haben, sieht es sehr gut aus. Aber es reicht nicht für drei Punkte. Sportchef Fabian Wohlgemuth nennt Gründe.
Erst mal war Fabian Wohlgemuth als Werbetexter für die Fußball-Bundesliga tätig. Das wilde Spiel des VfB Stuttgart beim FSV Mainz 05, so der Sportvorstand des VfB, habe „extremen Unterhaltungswert“ gehabt. „Wer es dramatisch mag, ist definitiv auf seine Kosten gekommen.“ Aber Wohlgemuth ist kein neutraler Zuschauer. Es sei also „für uns jetzt ärgerlich, dass wir es dann in der Nachspielzeit nicht über die Ziellinie drücken“.
In Minute 90+1 gleicht Danny da Costa für den FSV Mainz 05 noch aus
Der ab der 25. Minute schwache VfB Stuttgart hatte aus dem Nichts das Spiel beim FSV Mainz 05 gedreht. Binnen einer Minute trafen Ermedin Demirovic (76.) und Deniz Undav (77.). 2:1 statt 0:1. Aber in Minute 90+1 glich Danny da Costa noch aus.

Man müsse „mit dem Ergebnis ein Stück weit zufrieden sein“, so der Sportchef des VfB Stuttgart. Denn nach einem starken Start ins Spiel habe man in der ersten Hälfte - „warum auch immer?“ - die Kontrolle verloren, „ein Stück weit Schärfe rausgenommen“, da war man dann „zu ungenau, nicht konsequent genug“.
Eine Portion Glück hilft dem VfB Stuttgart, nicht höher zurückzuliegen
Aber die Mainzer erzielten durch Jae-Sung Lee nur das 1:0. „Da kann Mainz auch auf 2:0, auf 3:0 möglicherweise erhöhen.“ Dann wäre der VfB Stuttgart raus gewesen aus der Partie. „Wir haben da auch Glück“, sagte Fabian Wohlgemuth.
Das Comeback zum 2:1 war dann famos. „Wir haben dann eben auch zwei Stürmer, die aus dem Nichts heraus“ bumm, bumm machen können. Aber die Nullfünfer glichen noch aus, letztlich verdient. Man habe in Mainz „die zwei Gesichter unserer Mannschaft sehen können“, so Fabian Wohlgemuth.
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