„Sehr, sehr guter“ Startelfeinsatz von Jovanovic beim VfB Stuttgart?
Beim Hochrisikospiel des VfB Stuttgart gegen Maccabi Tel Aviv in der Europa League feierte Lazar Jovanovic sein Startelf-Debüt. Doch wie lief es?
In der Sommervorbereitung legte er los, als ob er sich gleich einen Stammplatz beim VfB Stuttgart sichern würde. Lazar Jovanovic gehörte zu den Entdeckungen der Sommer-Testspiele. Als dann aber die ersten Pflichtspiele anstanden, spielten andere. Zu mehr als sporadischen Kurzeinsätzen reichte es für das 18 Jahre alte Talent seit seinem Wechsel für 4,5 Millionen Euro aus Serbien nach Deutschland nicht.
Sein Spitzname lautet „Lucky“, doch so wirklich glücklich war Jovanovic mangels Einsatzzeiten zuletzt nicht. Zu viele starke Optionen hat der VfB Stuttgart auf Rechtsaußen. „Es geht für ihn darum, den Weg, der auch mal steinig sein kann, weiterzugehen“, sagte Sebastian Hoeneß vor wenigen Wochen.
„Sehr, sehr guter“ Startelfeinsatz von Jovanovic beim VfB Stuttgart?
Weil er Nicht-EU-Ausländer ist, darf Jovanovic nicht in der U21 in der 3. Liga ran. Dort Spielpraxis zu sammeln, das ist keine Option. Sein Stammplatz befand sich trotz der großen Rotation auf der Tribüne. Nun erhielt Jovanovic am Donnerstagabend seine erste Bewährungsprobe von Beginn an. Gegen Maccabi Tel Aviv ersetzte er Bilal El Khannouss. Hat Jovanovic die Chance genutzt?
Für Sportvorstand Fabian Wohlgemuth auf jeden Fall, denn er sprach von einem „sehr, sehr guten“ Startelfeinsatz. Trainer Sebastian Hoeneß sah einen Jovanovic-Auftritt mit „gefälligen Aktionen. Das war absolut in Ordnung.“ Jovanovic suchte immer wieder das Dribbling, durfte in Durchgang zwei auch beim Freistoß ran. Jovanovic begann stark, ließ dann aber auch stark nach. Man darf eben nicht vergessen: Der Junge ist erst 18 Jahre alt.
„Ich finde nicht, dass er abgetaucht ist“, sagte Wohlgemuth. Doch nach der Gelben Karte in Minute 29 sei diese über ihm geschwebt, merkte Hoeneß an. Der Trainer benannte auch den offensichtlichsten Makel des Jovanovic-Abends. „Kleiner Makel ist das Gegentor, da verliert er seinen Spieler aus den Augen“, sagte Hoeneß über das zwischenzeitliche 1:3 der Israeli.
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