„Unfassbarer Kraftakt“ des VfB – Chabot, Stiller und Zahlen erklären Schwächephase
Die Profis des VfB Stuttgart sind beim 5:2 in Augsburg deutlich mehr gelaufen als der ausgeruhte Gegner. Nochmal alles raushauen, lautete die Devise.
Es wäre nicht vollkommen verwunderlich gewesen, hätten sich die Profis des VfB Stuttgart nach dem Frusterlebnis von Porto ein bisschen hängen lassen. Aber die Einstellung, die sie beim 5:2-Sieg in Augsburg an den Tag legten, war vorbildlich.
Müdigkeit, physisch und psychisch, auch wegen der engen Spielplan-Taktung? Nicht jetzt. „Nach so harten Wochen war es wichtig, viel zu laufen, nochmal alles rauszuhauen“, sagte Mittelfeld-Impulsgeber Angelo Stiller.
VfB-Kraftakt in Zahlen – Chabot und Stiller erklären defensive Schwächephase
118,49 Kilometer Laufleistung wurden fürs Stuttgarter Team ermittelt. Das waren rund 2,6 Kilometer mehr als beim ausgeruhten FC Augsburg. Nikolas Nartey (12,14 km) und eben Stiller (11,99 km) waren von allen Spielern auf dem Platz die lauffleißigsten. Die defensiven Schwächemomente in der zweiten Hälfte?
„Wenn man 3:0 führt und so viele Spiele hat, ist es, glaube ich, menschlich, da mal einen Schritt zu langsam zu sein oder nicht mehr zu können“, sagte Angelo Stiller.
VfB-Abwehrchef Jeff Chabot sprach von einem „unfassbaren Kraftakt“, den das Team vollbracht habe. Man habe im Spielverlauf schon „gesehen, dass es Körner gekostet hat“, die Englische Woche zu bewältigen. Die zwei Gegentore in der zweiten Hälfte in Augsburg waren aus seiner Sicht „unnötig“. Aber das leichte Schwächeln war am Schluss nur eine Randnotiz.
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