Keine Soforthilfe

„Das wird dauern“ - Jeremy Arévalo muss beim VfB Stuttgart geduldig sein

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Jeremy Arévalo kam Anfang Januar für sieben Millionen Euro, ist beim VfB Stuttgart bislang aber nur eine Randfigur. Deniz Undav und Ermedin Demirovic stehen weit vor ihm.


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Nur dabei, nicht mittendrin. Als der VfB Stuttgart in Kiel das Halbfinale des DFB-Pokals erreichte, war Jeremy Arévalo lediglich als Randfigur beteiligt. Der Winter-Zugang ist bislang noch gar kein sportlicher Faktor in den Überlegungen von Trainer Sebastian Hoeneß.

In der Bundesliga stehen zwei Einwechslungen zu Buche, insgesamt zwölf Minuten Spielzeit. Die beiden Angriffs-Platzhirsche Deniz Undav und Ermedin Demirovic haben klar die Nase vorn. Sie sorgen für viele Tore, wichtige Tore. Seit gut einem Monat ist Arévalo beim VfB. Gleich zu Beginn des Januars war er für rund sieben Millionen Euro Ablöse verpflichtet worden.

„Sehen viel Potenzial“ – Arévalo beim VfB Stuttgart keine Soforthilfe

Der 20-Jährige kam vom spanischen Zweitligisten Racing Santander und wurde in Stuttgart mit einem langfristigen Vertrag bis 2031 ausgestattet. „Meine Ziele sind, schnell anzukommen, mich weiterzuentwickeln und der Mannschaft zu helfen, damit wir gemeinsam erfolgreich sind“, sagte Arévalo, als er beim VfB loslegte. Doch der junge Stürmer, der bereits ein A-Länderspiel für Ecuador bestritten hat, braucht Geduld.

Beim VfB Stuttgart war man sich bewusst, dass Arévalo eher kein Sofort-Durchstarter sein wird. „Wir sehen bei Jeremy noch viel Potenzial, das wir gemeinsam mit ihm entwickeln wollen“, meinte Sportvorstand Fabian Wohlgemuth. Trainer Hoeneß hat gezeigt, dass er Spieler gut an die inzwischen sehr hohen Anforderungen beim VfB heranführen kann.

Chema hilft Arévalo beim VfB Stuttgart

Bei der Integration helfen Teamkollegen mit, zum Beispiel Chema Andrés, ebenfalls 20 Jahre jung. Das Mittelfeldtalent und Arévalo kennen sich aus der gemeinsamen Zeit in Spaniens U-18-Nationalteam, für das der Stürmer spielte, bevor er sich für Ecuadors A-Nationalteam entschied. Sebastian Hoeneß sagte: „Ich habe die spanischen Spieler instruiert, ihm die Integration zu erleichtern. Schließlich wurde ihnen damals auch geholfen.“

Aktuell muss Jeremy Arévalo zuschauen, wenn die anderen auf den Platz laufen. Als der 20-Jährige beim Stuttgarter 3:0-Sieg in Mönchengladbach nicht einmal im Spieltagskader auftauchte, sagte Fabian Wohlgemuth: „Jeremy ist dabei, hier anzukommen. Das wird noch eine gewisse Zeit dauern.“ Aber: „Er wird seine Einsätze sicher erhalten.“

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