Fußball-Bundesliga

„Gerne öfter“ – VfB-Star Leweling glänzt beim Sieg in Bremen

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Der Man of the Match des VfB Stuttgart beim 4:0-Auswärtssieg gegen Werder Bremen hatte Spaß auf dem Platz. Jamie Leweling traf mit einem Traum-Distanzschuss.


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Er hatte richtig gute Laune, plauderte entspannt, scherzte und freute sich einfach. Jamie Leweling war mit seinen zwei Torvorlagen zum 1:0 und 3:0 sowie seinem eigenen Treffer zum 2:0 der herausragende Spieler beim 4:0-Sieg des VfB Stuttgart in Bremen.

Er war der Man of the Match. „Das bin ich auch noch nie gewesen“, lachte Leweling, immerhin deutscher Nationalspieler mit Weltmeisterschafts-Perspektive. Ein „guter Tag“ sei es gewesen. Für ihn. Und für den VfB Stuttgart. Ein sehr guter Tag sogar.

Deutlicher VfB-Sieg in Bremen – Leweling überzeugt gegen Werder

Nach zuvor drei Bundesligaspielen ohne Sieg (3:3 in Dortmund, 1:2 beim HSV und 0:5 zu Hause gegen Bayern München) demonstrierten  die Stuttgarter wieder Stärke. „Wir haben das Ziel, dass wir zu Weihnachten noch an den richtig interessanten Plätzen dran sind“, sagte Trainer Sebastian Hoeneß vor dem Anpfiff in Bremen. Es folgte der 4:0 (2:0)-Sieg des VfB Stuttgart.


Die Torschützen Bilal El Khannouss (40. Minute), Jamie Leweling (44.), Deniz Undav (79.) und Chris Führich (90.+7) sorgten dafür, dass der VfB als Tabellensechster den Kontakt zur Verfolgergruppe des enteilten Tabellenführers FC Bayern München halten konnte.

Nübel hält die Null fest – VfB Stuttgart ohne Gegentor in Bremen

Zu hoch war in der Bundesliga zuletzt die Zahl der Gegentore gewesen. „Klar sind wir überhaupt nicht zufrieden“, sagte Hoeneß zu dieser Thematik. Die defensive Stabilität der Phase davor will er zurückholen. „Da wollen wir wieder hinkommen.“ Das klappte prima. Torwart Alexander Nübel durfte sich über ein Zu-null-Spiel freuen.

Zuletzt hatte er mehrfach nicht gut ausgesehen. Beim 0:5 gegen die Bayern patzte er vor dem 0:3 und hatte zuvor schon einen Ball gefährlich unter sich durchrutschen lassen. Beim 4:1 in der Europa League gegen Maccabi Tel Aviv war Nübel der Ball beim Gegentor an der Hand vorbeigeflutscht.

In Bremen sorgte der Stuttgarter Keeper aber in der Anfangsphase dafür, dass der VfB nicht zurücklag. Der schnelle Justin Njinmah hatte für große Probleme gesorgt.

Traumtor für den VfB Stuttgart – Leweling staunt über 32-Meter-Hammer

Werder ließ nach, der VfB glänzte dann. Und eine Gelb-Rote Karte gegen den Bremer Verteidiger Karim Coulibaly (59.) machte es fürs Stuttgarter Team noch leichter. Das sei schon auch „Glück“ gewesen, meinte Jamie Leweling zum Platzverweis nach einer Attacke gegen VfB-Kapitän Arakan Karazor. „Dann haben wir es locker runtergespielt.“

Absolut ohne Dusel, sondern extrem gekonnt war der Schuss von Jamie Leweling zum vorentscheidenden 2:0 vor der Pause. Aus 32 Metern traf er, das erstaunte ihn selbst. „Zweiunddreißig!“ Ja, wirklich, so wurde es gemessen.„Ich habe die gestern geübt im Training“, sagte der Flügelflitzer des VfB Stuttgart über seinen Schuss, der sicherlich auch dazu beitrug, dass Leweling Man of the Match wurde. „Gerne öfter“ würde er solche Auszeichnungen einsacken.

„Champions-League-Plätze“ – VfB-Star Leweling blickt auf Hoffenheim-Spiel

Im letzten Spiel des Jahres 2025 geht es am kommenden Samstag im schwäbisch-badischen Prestigeduell des Tabellensechsten gegen den Fünften um die letzten drei Punkte vor Weihnachten. „Hoffenheim ist auch eine top Mannschaft“, warnte Leweling in Bremen. Aber: „Es geht um die Champions-League-Plätze.“ Da ist volle Motivation eine Selbstverständlichkeit.

Und die Stuttgarter können mit richtig guter Laune ins Nachbarschaftsduell gehen. Das 4:0 bei Werder machte mächtig Spaß. Entsprechend launig palaverte Jamie Leweling, auch als es um seine Vorlage fürs 3:0 von Deniz Undav ging. Da wurde geflachst im DAZN-Interview.

Beim VfB änderte Sebastian Hoeneß im Vergleich zum Europa-League-Sieg über Maccabi Tel Aviv seine Startformation auf fünf Positionen. Statt Assignon (Rotsperre in der Bundesliga), Mittelstädt, Jovanovic (nicht im Kader nach seinem Startelf-Debüt am Donnerstag), Tomas und Führich spielten Vagnoman, Chabot, Leweling, El Khannouss und  Nartey. Es war eine sehr gelungene Rotation.

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