HSV gegen VfB Stuttgart: Das ist der Grund für die Stille zum Spielbeginn
Bundesliga am Sonntag, Stille im Stadion. Zumindest in der Anfangsphase der Partie Hamburger SV gegen den VfB Stuttgart. Das ist der Grund für das Schweigen der Fankurven.
Ein gelegentliches Klatschen. Höflicher Beifall. Hier und da ein Raunen, das durch den Hamburger Volkspark zu hören ist. Ansonsten Stille. Selbst nach dem Lattentreffer von HSV-Star Robert Glatzel gibt es nur verhaltenen Beifall. Der Stürmer zeigt dezent an, dass er sich Stimmung wünscht. Doch die Fans des HSV sowie des VfB Stuttgart (live im TV und Stream) bleiben leise.
So klingen Stadien, wenn die aktiven Fanszenen fernbleiben. An diesem Sonntag sind die Ultras, die organisierten Fans, vor Ort. Sie wurden nicht ausgeschlossen, wie die VfB-Fans wenige Tage zuvor im niederländischen Deventer. Dennoch bleibt es in der Anfangsphase des Spiel still. Der Grund ist ein Protest, der sich über Wochen zieht.
Stille im Stadion des HSV: Deshalb schweigen die Fankurven beim Spiel des VfB Stuttgart zu Beginn
Am Mittwoch startet die Innenminister-Konferenz, bei der es auch um Sicherheit in den Fußballstadien gehen soll. Es geht auch um personalisierte Eintrittskarten, um KI-Gesichtserkennung und zentrale Stadionverbote. Das Ziel soll mehr Sicherheit in den Stadien sein und weniger Einsatzstunde für die Polizei.
Für die aktiven Fanszenen ein No-go, gegen das in allen Stadien seit Wochen protestiert wird. Unabhängig von Rivalitäten und Brisanz mancher Partien sind sich die organisierten Fans einig: Solche Beschlüsse gefährden die Fankultur. Die Stille im Stadion zu Beginn der Partie HSV gegen den VfB Stuttgart ist ein Zeichen gegen die Maßnahmen. In der Kurve des VfB hängt zudem ein Banner.
Nach zwölf Minuten war der Protest beendet. Die Fans, die im Stadion für Stimmung sorgen, wurden wieder laut. Ein Kontrast, der spürbar war. Ob der Protest im Stadion sowie die Kundgebung vor dem Spiel geholfen haben, bleibt abzuwarten, wenn die IMK 2025 am 5. Dezember in Bremen beendet ist.
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