Fan-Kritik beim Europa-League-Spiel des VfB: Zoll prüfte Catering-Personal
Polizei und Zoll sorgten vergangene Woche beim Hochrisikospiel in der Europa-League zwischen dem VfB Stuttgart und Maccabi Tel Aviv für einen störungsfreien Ablauf. Dabei gab es Kritik an der Fan-Verpflegung.
Nach dem Spiel in der Europa League zwischen dem VfB Stuttgart und Maccabi Tel Aviv vergangene Woche war Kritik am Fan-Catering aufgekommen. Zu lange Wartezeiten, zu wenig Personal an den Ständen, lautete der Vorwurf in den sozialen Medien. Der Caterer Aramark hatte „externe, sicherheitsrelevante Rahmenbedingungen“ für die unzureichende Versorgung verantwortlich gemacht.
Zoll-Kontrolle bei Caterern vom VfB Stuttgart – Mitarbeiter-Listen an Polizei gemeldet
Ein Sprecher des Hauptzollamts Stuttgart erklärt, dass es die Polizei bei der Sicherheitsüberprüfung der Mitarbeiter von Securitydiensten und von Caterern mit 150 Kräften unterstützt habe. Die Firmen sollen demnach zuvor aus Sicherheitsgründen Listen der am Spieltag eingesetzten Mitarbeiter der Polizei gemeldet haben. Diese Listen seien abgeglichen worden. Zum anderen habe der Zoll verdachtsunabhängige Kontrollen zu den Arbeitsverhältnissen durchgeführt. Insgesamt seien etwa 1200 Personen geprüft worden.
Mitarbeiter im niedrigen einstelligen Bereich hätten nach Angaben des Hauptzollamts Stuttgart keine Arbeitserlaubnis in Deutschland besessen. Atypisch sei gewesen, dass die Mitarbeiter nicht während des laufenden Betriebs, sondern auf dem Weg zu ihrem Arbeitsplatz kontrolliert und befragt worden seien.
Zoll: Kontrollen kurz vor dem Eintreffen der Fans von Maccabi Tel Aviv
Die Kontrollen hätten nach Angaben des Zolls kurz vor dem Eintreffen der Gästefans stattgefunden. Dies habe nicht zu Verzögerungen im Ablauf geführt. Möglicherweise sei von den Caterern nicht ausreichend Personal zur Verfügung gestellt worden.
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