Nach 15 Jahren
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VfB Stuttgart wieder unter den Umsatz-Giganten der Fußballwelt

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Nach einigen schwierigen Jahren ist der VfB Stuttgart zurück auf der großen Bühne – sportlich wie wirtschaftlich. Der Club gehört wieder zu den 20 umsatzstärksten Vereinen der Welt.


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15 Jahre nach seinem letzten Auftritt in der „Football Money League“ ist der VfB Stuttgart zurück im Kreis der 20 umsatzstärksten Fußballclubs der Welt. Laut dem aktuellen Bericht der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft Deloitte erwirtschaftete der DFB-Pokal-Sieger in der Saison 2024/25 einen Umsatz von 296,3 Millionen Euro – Platz 18 im globalen Ranking.​

Der VfB Stuttgart erwirtschaftete in der Saison 2024/25 einen Umsatz von 296,3 Millionen Euro – Platz 18 im globalen Ranking.
Der VfB Stuttgart erwirtschaftete in der Saison 2024/25 einen Umsatz von 296,3 Millionen Euro – Platz 18 im globalen Ranking.  Foto: Tom Weller

Die umsatzstärksten Clubs der Welt: VfB Stuttgart zurück in den Top 20

Das starke Wachstum ist vor allem auf einen deutlichen Anstieg der Medienerlöse zurückzuführen, die im Vergleich zum Vorjahr um 69,2 Millionen Euro auf 120,5 Millionen Euro stiegen. Zudem wuchsen die Spieltagerlöse um 32,8 Millionen Euro auf 70,2 Millionen Euro an. Dieses Wachstum wurde vor allem durch die Teilnahme an der Champions League, dem Gewinn des DFB-Pokals sowie der Vizemeisterschaft in der Saison 2023/24 getrieben.

Im Bereich der kommerziellen Erlöse verzeichnete der VfB Stuttgart ebenfalls ein starkes Wachstum von 28,7 Millionen Euro auf 105,6 Millionen Euro, insbesondere getrieben durch den Gewinn neuer Sponsoren und der im Frühjahr 2024 fertiggestellten Modernisierung der MHP-Arena.

FC Bayern ist Nummer eins im Bundesliga-Ranking, der VfB Stuttgart Dritter

In der Bundesliga liegt der VfB trotz des Aufschwungs weiterhin hinter den zwei größten wirtschaftlichen Schwergewichten. Der FC Bayern München bleibt mit einem Umsatz von 860,6 Millionen Euro und Platz drei weltweit das Maß der Dinge in Deutschland, Borussia Dortmund folgt mit 531,3 Millionen Euro auf Rang zwölf.​

International dominieren weiter die spanischen Superclubs. Real Madrid führt das Ranking mit 1,161 Milliarden Euro Umsatz an, der FC Barcelona liegt mit 974,8 Millionen Euro erstmals seit 2019/20 wieder unter den drei umsatzstärksten Vereinen.​

VfB als Aufsteiger unter den Großen: umsatzstark auch neben der Transfererlöse

Dass der VfB Stuttgart nun wieder in einem Atemzug mit diesen Vereinen genannt wird, ist ein starkes Signal – für die Bundesliga und für die eigenen Fans. Stuttgart hat sich binnen 15 Jahren vom wackeligen Bundesliga-Kandidaten zum wirtschaftlich stabilen und sportlich attraktiven Standort entwickelt.​

Nicht zuletzt, weil Transfereinnahmen in den Deloitte-Zahlen gar nicht berücksichtigt werden, wirkt der Sprung der Schwaben in die Top 20 umso bemerkenswerter. Der VfB ist zurück – nicht nur auf dem Platz, sondern auch in der finanziellen Elite des Weltfußballs.​

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