Europa League
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Hoffnung ja, Rechenspiele nein – VfB Stuttgart schaut nicht auf andere Spiele

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Der VfB Stuttgart kann mit Schützenhilfe noch direkt das Achtelfinale der Europa League erreichen. Mit Rechenspielen beschäftigt sich vor dem Spiel gegen BSC Young Boys aber keiner.


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Der letzte Spieltag der Europa-League-Ligaphase steht an. Der VfB Stuttgart empfängt am Donnerstagabend die Young Boys aus Bern (21 Uhr, live im TV und Stream). Ein Wiedersehen nach rund einem Jahr, denn bereits in der Champions League trafen die Clubs aufeinander. Der VfB gewann 5:1. 

Das Ergebnis würde dem VfB Stuttgart in der Europa League helfen. Die Chance auf den direkten Achtelfinaleinzug ist noch vorhanden, allerdings sind Rechenspiele nötig – und Patzer der Konkurrenz. Von sieben Teams, die der VfB überholen kann, müssen die Schwaben fünf hinter sich lassen. Doch der Fokus geht nicht auf andere Plätze.

VfB-Trainer Hoeneß verzichtet auf Rechenspiele zur Europa League

„Ich habe keine Sekunde einen Tabellenrechner angemacht oder andere Paarungen angeschaut“, erklärt Trainer Sebastian Hoeneß vor dem Spieltag. Grund dafür: Es liegt nicht mehr in der VfB-Hand, ob es für ein Weiterkommen ohne Playoffs reicht. „Wir versuchen mit einer weißen Weste durch die Heimspiele zu kommen, dann schauen wir wo wir stehen.“

Die Chance ist noch nicht vertan, trotz 0:2-Niederlage bei der AS Rom. Aber dem VfB Stuttgart bleibt nichts anderes übrig, als die eigenen Hausaufgaben zu machen und dann zu hoffen. „Es geht jetzt darum, die Gruppenphase so gut wie möglich zu beenden.“ Je weiter oben der VfB Stuttgart platziert ist, desto vermeintlich einfacher wird der Gegner in den Playoffs. Und unter Umständen ist sogar doch ein Achtelfinaleinzug drin. 

„Glauben an unsere Chance“ – VfB-Verteidiger Jeltsch hakt Achtelfinale nicht ab

„Wenn es Dinge gibt, die ich wissen muss, werden die mir zugetragen. Aber es wird kein zweites iPad aufgestellt“, sagt Hoeneß. Auch innerhalb der Mannschaft soll es keine Rechenspiele zur Europa League geben. „Tatsächlich haben wir es noch nicht durchgerechnet“, gibt Finn Jeltsch zu Protokoll. „Wir müssen erstmal unsere Aufgabe erfüllen.“ 

Der Abwehrspieler will ein gutes Spiel liefern und „nach dem Spiel die anderen Ergebnisse“ anschauen. Allerdings weiß Jeltsch, wie der Rest des VfB Stuttgart auch, dass es noch einen Funken Hoffnung gibt. „Wir glauben an unsere Chance“, so der 19-Jährige.

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