„Der Dosenöffner“: Bilal El Khannouss macht den VfB Stuttgart froh
Mit dem Tor zum 1:0 gegen Feyenoord Rotterdam zeigte Bilal El Khannouss, dass er nicht nur feine Füße hat. Dem VfB Stuttgart ebnete er per Kopf den Erfolgsweg.
Er kann es auch so, mit dem Kopf, unter die Latte. Und drin ist der Ball. Bisher kannte man von Bilal El Khannouss die Spezialität, flach mit der Fuß-Innenseite ins lange Toreck zu schießen. Aber da ist mehr. „Er hat es heute bewiesen“, freute sich VfB-Sportdirektor Christian Gentner am Donnerstagabend nach dem Europa-League-2:0 des VfB Stuttgart gegen Feyenoord Rotterdam.
Da war eine Sache, die man mit VfB-Neuzugang Bilal El Khannouss „oft besprochen“ habe, „dass er in der Box ankommen muss und darf“, wie es Gentner formulierte. Um nicht nur mit Distanzschüssen für Tore zu sorgen, sondern auch im Strafraum-Nahbereich des Torwarts brenzlige Situationen zu gestalten, „um seine Scorer noch zu steigern“, so der Sportdirektor, um noch mehr Erfolgsmomente zu sammeln, wie den in der Europa League gegen Feyenoord.
El Khannouss als "Dosenöffner" beim VfB Stuttgart – Führungstor gegen Feyenoord
Gegen Feyenoord war es laut Gentner „ein Paradebeispiel, wie er da nach der Flanke einläuft, auch mit Überzeugung den Kopfball dann setzt.“ Dieser Führungstreffer war „sehr, sehr wichtig“, wie nicht nur der Sportdirektor herausstellte, sondern auch Mittelstürmer Deniz Undav. „Dosenöffner“ nannte er das 1:0 von Bilal El Khannouss. Wenig später schoss Undav das 2:0.
Für Christian Gentner war es „ein Team-Tor, von Anfang bis Ende. Balleroberung, glaube ich, in unserem eigenen Sechzehner, dann war es Chema, der schnell nach vorne denkt“, über „drei, vier Stationen landet der Ball letztendlich bei Chris Führich, der die Übersicht hat.“ Den Pass zu Deniz Undav konnte der aus der eigenen Hälfte nach vorne geeilte Stürmer mühelos ins Tor schieben. Das Erfolgserlebnis. „Für einen Stürmer enorm wichtig“, so Christian Gentner. Undav habe „viel in das Spiel investiert“, der Treffer sei „die gerechtfertigte Belohnung“.
Bilal El Khannouss war „pretty happy“, also echt froh über den Sieg gegen Feyenoord „und dass ich dem Team helfen konnte“ durchs 1:0-Tor. „Das war kein einfaches Spiel. Aber das Wichtigste ist, Spiele zu gewinnen.“ So ist es. „Im entscheidenden Moment“, frohlockte Christian Gentner, habe man „dann eben das Ding doch noch über die Linie gebracht“. 1:0. 2:0. Und Happy End.
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